Freitag, 29. Juni 2007

Meinungsfreiheit gilt auch für Euch: Noten für Lehrer sind erlaubt!

Am Mittwoch haben wir zum ersten Mal in unserem Leben einen Gerichtssaal von innen gesehen. Zum Glück nicht in Handschellen ;-)

Es ging in der Verhandlung um eine Lehrerin aus NRW, die auf Spickmich nicht mehr von ihren Schülern benotet werden wollte.


Doch die Richter stellten in der Verhandlung klar, dass durch die Nennung der Lehrerin und die Lehrerbewertung auf Spickmich weder datenschutzrechtliche Bestimmungen noch die Persönlichkeitsrechte der Lehrerin verletzt werden! (Infos dazu hier, hier oder hier)

Heißt auf Deutsch:


Schüler dürfen Lehrer auf Spickmich benoten!

- KEIN Lehrer darf euch das verbieten
- KEIN Schuldirektor Euch deshalb ermahnen

- aber ALLE Schüler sollten dabei sein, damit jetzt auch die Lehrer eine faire Note für ihre Leistungen bekommen!


P.S. Habt ihr Fragen dazu? Schreibt uns: crew@spickmich.de

Kommentare:

Dani hat gesagt…

Finde ich gut, dass das Gericht so entschieden hat! Wäre ja auch zu schade, wenn diese Seite abgeschafft werden müsse, nur weil es einige Leute gibt, die anscheinend nicht damit klar kommen, wenn man ihren Unterricht, etc. hier bewertet.

Lg,
Dani

Anonym hat gesagt…

Meine Schüler bewerten mich aber nicht... Schade.
Trotzdem gut.

Anonym hat gesagt…

Spickmich ist und bleibt nicht nur eine widerliche Denunziationsseite auf der mit ekelhaften Kriterien Lehrer "benotet" werden, nein die Macher entblöden sich nicht, ihr Publikum dreist anzulügen:

Zitat: "Schüler dürfen Lehrer auf Spickmich benoten!"

Nein, dass ist nicht das Resultat des Gerichtsurteils. Die (offensichtlich völlig weltfremde) Richterin das Vorhandensein einiger Daten der Lehrerin auf einer Homepage als Freibrief interpretiert, das man sie anonym denunzieren kann.

Dieses Urteil wird keinen Bestand haben.

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem dieser Laden dicht gemacht wird.

Bis dahin kann ich meinen Schülerinnen ja auch die Zeugnisse aushändigen mit den Worten: Du siehst scheisse aus. Sechs. Deine blöden Beiträge zum Unterricht habe ich gesammelt und veröffentliche sie morgen im Internet.

Na, klingelt's?

Klaus Meyer-Stoll hat gesagt…

Die Seite wird offenbar zu wenig sorgfältig überprüft, das könnte bei einem nächsten Verfahren nachteilig sein.
An meiner Schule hat sich eine Schülerin gleich zweimal mit Klarnamen nur für verschiedene Klassen angemeldet.
Selbst das geht also.
Abgesehen von der Möglichkeit, dass man sich blind anmelden kann - selbst meine 87-jährige Oma könnte sich ungeprüft für irgendeine Schule anmelden und Noten für Lehrer abgeben.
Sie sollten schon nachsehen können, wer anmeldeberechtigt ist und wer nicht. Das ginge am besten, indem Sie mit den Schulen kooperieren.

Anonym hat gesagt…

Das Gerichtsurteil halte ich - als Lehrerin - für einen Skandal.
Mein Einwand wendet sich v.a. gegen die Kriterien der Beurteilung: Eine Beurteilung meiner sexuellen Attraktivität hat auf einer öffentlichen Internetseite nichts zu suchen und ist ein Eingriff in meine Persönlichkeit, besonders als Frau würde ich das extrem verletzend empfinden, egal bei welcher "Note". Dieser Aspekt hat mit meinen Fähigkeiten als Lehrerin nichts zu tun - Schüler beurteilen wir ja auch nicht danach, ob sie mehr oder weniger sexy sind - das gäbe einen schönen Skandal!
Jede Zeitung muss - wenn sie etwas über eine Person veröffentlicht - eine Gegendarstellung abdrucken, wenn die betroffene Person nicht damit einverstanden ist. Auf dieser Seite ist das nicht möglich. Warum hört der Schutz der Persönlichkeit im Internet auf?
Ich hoffe, dass die betroffene Kollegin in Berufung geht und das Urteil revidiert wird.
Anmerkung 1: ich bin noch nicht beurteilt worden, würde mich aber sofort dagegen mit allen Mitteln wehren.
Anmerkung 2: Jeder Schüler kann mit mir über meinen Unterrichtsstil reden - ich halte eine Internetplatform mit anonymen Bewertungen für unnötig, kontraproduktiv und atmosphärevergiftend.

Chris hat gesagt…

Sie halten anonyme Kritik oder Bewertung für "unnötig, kontraproduktiv und atmosphärevergiftend" ?

Dann würde ich mich hier mal lieber zuerst an die eigene Nase fassen.

Ich glaube das Sie sich so an dem Kriterium "sexy" festhalten, ist einfach nru der Grund das sie davor Angst haben? - Meine fresse es ist ein Spaßkriterium.

Wenn sie die Möglichkeit hätten im Intranet Portal der Schule anonym über Schüler zu reden würden Sie das dann nicht auch tun, ich möchte gar nicht wissen was im Lehrerzimmer schon alles hinter meinem Rücken über mich geredet wurde, bzw. von allen anderen Schülern.

Also mal ganz ruhig. Und lieber "welt-offen" sein und Kritik vertragen und akzeptieren und daraus lernen, anstatt nur zu meckern und seine Zeit zu verschwenden.

Meine 5cent zu diesem Thema.

Anonym hat gesagt…

Das Gerichtsurteil empfinde ich als weltfremd und menschenverachtend. Gegen Lehrerbenotungen habe ich grundsätzlich nichts einzuwenden, aber in diesem Fall werden wir Lehrer von Anonymen Kritikern an den öffentlichen Pranger gestellt.
Diese Plattform dient doch nur dazu, durch Verunglimpfung und übler Nachrede in Form einer "Benotung", den Lehrer zu diskreditieren. Hinter den Deckmantel der Anonymität können seitens der Schüler offene Rechnungen ausgetragen werden.

Natürlich können die Noten uns Lehrer ggf. schmeicheln. Dennoch besteht die Gefahr, dass uns durch dieses asymmetrische Benotungsverfahren unsere Didaktische Zielkategorie abhanden kommt.
Mit anderen Worten:
Die Lehrkräfte entwickeln sich zu pädagogischen Konkurrenten und buhlen um die Gunst der Schüler. Damit geben wir als Pädagogen unsere Normen und Wertvorstellungen auf und "verkaufen" uns als Sympathieträger der Schüler, wodurch unser Einfluss langfristig dezimiert wird.
Ich bin mir sicher, das Gericht hätte nicht so entschieden wenn es in der Urteilsfindung die „schulische Realität“ mit einbezogen hätte.

Gerade als Hauptschullehrer in einer "Problemschule" kann ich nur bestätigen dass die Gewalt gegen uns ständig zunimmt. Meiner Meinung nach ist mit Spickmich nur ein weiteres Mosaiksteinchen hinzugekommen mit dem man uns Lehrer zermürben möcht

Anonym hat gesagt…

Also Lehrer finden es wohl nicht gut:
Link. Was da ganz unten steht, ist das wirkliche Argument.

Holger hat gesagt…

Schon schade dass es einige Lehrer gibt, die der Zeit offenbar komplett hinterherhinken und diese Seite hier als Skandal bezeichnen und die Richterin (Verteidigerin der Demokratie und Grundrechte) als weltfremd bezeichnen.
Tja, schon sch... wenn man mit Kritik nicht umgehen kann. Naja, es sind ja schon oder zumindest bald Ferien, ich rate da mal zu einer Therapie oder einem Kurs: So lerne ich mit schlechter Kritik umzugehen!
Die Richterin schlage ich jetzt schon mal als Nachfolge für Horst Köhler vor, der ja mehr die Interessen der Wirtschaft vertritt als die Bürger und ihre Rechte :-)

Ciao
Holger

Anonym hat gesagt…

ich finde es in ordnung das schüler lehrer anonym bewerten. Über kategorien wie sexy, die nun mal einfach nichts mit dem beruf als lehrer zu tun haben kann man sich streiten.

Und es reicht meiner Meinung nach nicht einfach die regeln irgendwo zu verlinken. Ein bisschen kontrolle könnte nicht schaden. Immerhin habt eure seite uns unseren abigag gekostet und das wisst ihr und habt nix dazu gesagt...

und ein etwas ordentlicheres design könnte auch nicht schaden, sonst werdet ihr eure seite niemals für soviel geld wie das studivz verkaufen können...

HS-Lehrerin hat gesagt…

Also, hier muss ich mich als Lehrerin dann doch mal einmischen *grins*.
Ich finde den Ton, der hier herrscht ziemlich blödsinnig. So kann man nicht miteinander umgehen. Das verfehlt dann doch den Zweck dieser Seite.
Um vielleicht ein wenig diesen Streit zu schlichten, Folgendes aus Lehrersicht:
Dass Lehrer sich durch diese Seite angegriffen fühlen, liegt auf der Hand. Lehrer bekommen sehr wenig positive Kritik. Sie arbeiten sehr viel (sind in der Mehrheit KEINE faulen Säcke;-) )und nehmen die Schülerproblematik und Unterrichtsinhalte mit in die nächtlichen Träume. Viele meiner Kollegen reißen sich den Hintern auf, um ihren Beruf 100%ig auszufüllen. Dass dort das eine oder andere Kriterium (Gerechtigkeit, sexy Aussehen *lach* etc.) auf der Strecke bleibt, ist naheliegend. Wir sind ja keine Maschinen! Umso wichtiger ist es, dass uns jemand Bescheid sagt, was wir falsch machen, um den Blick aufs Wesentliche zu lenken. Aber genauso wichtig ist es, dass uns auch gesagt wird, was wir richtig machen - Bitte nicht vergessen!!! Ob diese Plattform das richtige Medium ist, um es uns mitzuteilen, bleibt fraglich. Viele Schüler nutzen diese Seite, um ihren persönlichen Frust abzulassen. Das finde ich gefährlich und nicht zulässig, weil es das Gesamtbild einer Schule bzw. eines Lehrers völlig verfälschen kann. Schüler fänden es genauso wenig gut, wenn sie in aller Internetöffentlichkeit mit Namen und Wohnort beurteilt würden. Vor allem dann nicht, wenn die Beurteilung negativ ausfällt. Wir könnten unsere Schüler z. B. öffentlich nach Kriterien wie Arbeitsverhalten, Sozialverhalten, aber auch Kriminalitäts- und Gewaltneigung, Mobbingneigung, Wahrheitstreue und eben auch sexy Aussehen beurteilen. Ich denke, dass das nicht im Sinnen der Schüler ist und keinesfalls im Sinne der Lehrer.
Also, liebe Schüler und Schülerinnen :-): Wenn ihr diese Seite nutzt, bleibt bitte selber einigermaßen gerecht! Und noch besser fände ich, wenn ihr es schafft, an euren Schulen einen Kummerkasten dieser Art zu schaffen, um die Probleme oder auch das Lob an Ort und Stelle zu besprechen und nicht in aller Öffentlichkeit.
Und liebe Kollegen und Kolleginnen, seht diese Seite auch als Chance zur Veränderung ... vielleicht sollten wir auch mal "bauchfrei" tragen *grins*
LG

Anonym hat gesagt…

Warum "sexy" nicht einfach in "gepflegt" umändern? Wäre A) angesichts der Beschreibung, die erscheint, wenn ich meinen Mauszeiger auf dieses Wort bewege, ohnehin die wesentlich treffendere Formulierung und würde B) dieser Seite viel überflüssige Angriffsfläche wegnehmen.

Anderes Thema: Was mich tierisch nervt, ist dieses heuchlerische "jeder Schüler kann mir seine Meinung offen sagen"-Gefasel von den Lehrern hier. Das stimmt einfach nicht - "Schleimer" kommen immer besser weg als Schüler, die zu ihrer Meinung stehen und dadurch auch mal etwas sagen, was dem Lehrer jetzt nicht so 100%ig in den Kram passt. In den 13 Jahren, in denen ich zur Schule gegangen bin, habe ich vor allem eines gelernt: Dass Noten zu einem verdammt großen Teil nach Sympathie vergeben werden. Und wer sich bei seinem Lehrer nicht unbeliebt machen will, der hält halt den Mund - also nix mit "offen die Meinung sagen".

Lehrer, die sich über die Anonymität von spickmich.de beschweren, sind doch wahrscheinlich nur sauer, dass sie keine Retourkutsche erteilen können...

Klaus Springer hat gesagt…

Die Lehrerhassergruppe im studiVZ gibt es bereits wo als ein Instrument gegen Gewalt an Schulen genau diese Lehrerbenotung gefordert wird. Mit Spickmich wird ein uralter Schülertraum verwirklicht. Lehrer können sich gegen Spickmich nur noch schützen wenn sie endlich freiwillig Schulintern eine Lehrerbenotung durch die Schüler durchführen lassen. --- Ersteinmal ist, damit Bewegung in die Schule hineinkommt, Spickmich.de unbedingt notwendig. Grosse Klasse weiter so.

Anonym hat gesagt…

Was Du nicht willst ,das man Dir tut, das füg auch keinem Anderen zu.
Mehr ist zu diesen Frustseiten wohl nicht zu sagen!
Warum sprecht Ihr nicht mit Euren Lehrerinnen?

Anonym hat gesagt…

also ich stimme dem zitat von chris zu . heute gab es in der HAZ sogar einen artikel wegen spickmich.de ! unerhörlich finde ich !!! ich meine ich find die seite totaal gut ...und wenn da ein HASS-CLub gegründet wird dann wahrsheinlich nicht nur , weil die lust dazu haben sondern weil da vllt wirklich probleme auftreten da sollte man dran abreiten , warum man das tut eyy .vllt gibt es ärger mit der lehrerin und so wollen sie ihre Luft rauslassen ,wenn sie so einen zorn auf die lehrerin haben ..und deshalb so ein theather zu machen ?? das finde ich dumm . und wenn man lehre hier benotet und dann lehrer hier sich auch anmelden und sie gegenseitig hochpunkten dann ist das dreist..




LEST DIE HAZ HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNg da stehen total dreiste sachen drin . VON DEN LEHREN

man bekommt sogar hass-emails von lehrern. wenn man seine klasse angibt . wie z.b. ach ich sags lieber nicht


MIT ÄUßERST ZORNIGEN GRÜßen AUF WIEDERSCHREIBEN

Oberpfälzer Kunstverein hat gesagt…

Sich von den Schülern benoten zu lassen über seinen Unterricht und vor allem über die Methoden im Unterricht gehört für mich zu einem zeitgemäßen Lehrverständnis. Vielen Lehrkräften ist die eigene pädagogische Weiterentwicklung ein Anliegen. Sie wollen wissen, welche Wirkungen der eigene Unterricht hat und wie sie den Lernerfolg ihrer Schülerinnen und Schüler weiter fördern können.
Es kommen dabei folgende Dinge zusammen: Veränderungsbereitschaft, Offenheit und Vertrauen.
Ich habe die positive Erfahrung gemacht, dass Schülerinnen ernsthaft urteilen, wenn sie selbst ernst genommen werden. Das hat mir oft mehr zu denken gegegebn und weitergeholfen als eine Beurteilung eines Vorgesetzten.
Es gibt mittlerweile viele Fragebogengeneratoren, die den Lehrer dabei unterstützen Feedback einzuholen. Ob ein anonymisiertes Verfahren im Internet weiterhilft bezweifle ich. Den es braucht die Aufarbeitung im Gespräch in der Klasse um die Qualität des Unterrichts nachhaltig zu verbessern. Aber..überzogene Verbotsreaktionen und eine virtuelle Hexenjagd gegen die Betreiber dieser Seite halte ich für nicht gerechtfertigt. Nehmen wir es als Beitrag den Dialog mit den Schülern anzukurbeln und zwar über die Kernthemen: Kooperation, Selbstständigkeit und Potentiale der Schüler zu erkennen.
Mein Blog: http://markusmaerkl.worldpress.com

Jochen Lammers hat gesagt…

Ich finde das nicht so gut, dass das Gericht das so entschieden hat

Anonym hat gesagt…

Die Lehrer müssten nach der Leistung der Schüler bezahlt werden und der Beamtenstatus muss dringend Abgeschaft werden damit die Lehre auch wieder Richtig und Gerecht Unterrichtsthemen den Kindern vermitteln können.
Bestes Beispiel ist das Gymnasiun in Stolzenau..
Es müssen unnütze Bücher und ein Taschencomputer (160,00€) gekauft werden,der nur in der Schublade liegt. Manche Lehrer machen nur Ausflüge und Klassenfahrten, sodass keine Zeit mehr zum Unterricht bleibt.
Dabei ist der Unrerrichtsausfall schon ernorm genug.
Traurig für unsere Kinder, was soll die Zukunft für sie bringen ????
Eine Mutter

sven hat gesagt…

Die meisten Lehrer sind doch von uns gut bewertet worden. Aber ich sehe nich ein warum wir diejenigen die ihren Untericht nicht korrekt halten, gut benoten sollen. Und schließlich sind es doch überwiegend die schlecht benoteten Lehrer die sich hier beschweren.
Ich glaube nicht ohne Grund gibt es manche Lehrer, die eine durschnittsnote von vier oder fünf haben.
Zu denen sage ich: fasst euch an die eigene Nase, denn wer so eine Benotung von mehreren Schülern bekommt, hat doch sicherlich seinen Beruf verfehlt und weiß nicht was es bedeuted ein "guter" Lehrer zu sein.
Und was ist daran so schlimm das wir anonym bewerten? Die meisten Lehrer (vor allem die schlecht-benoteten) sind doch meistens nicht empfänglich für Kritik. Ich bin sogar der Meinung, wenn wir die Probleme offen austragen würden, könnte das zu unserem eigenen Nachteil sein. Und das lieber Hauptschullehrer,( Anonym vom 1 Juli) ist die wirkliche "schulische Realität".
Weltfremd und menschenverachtend ist nicht das Urteil, sondern manche Lehrer, die meinen sich in Ihrer Position, vor dem Hintergrund der Unkündbarkeit, alles Erlauben zu können. Sehen wir der tatsache doch ins Auge: In der freien Wirtschaft wären diese Lehrer (ich meine natürlich nur eine minderheit)schon nach kürzester Zeit entlassen worden.
Seht es endlich ein: Es gibt diese Lehrer die an einer Schule nichts verloren haben und endlich haben wir mal eine chance dies öffentlich zu machen.
Zum Abschluss möchte ich noch an die Jungs von spickmich.de sagen, dass das Beurteilungskriterium "sexy" nichts mit einer konstruktiven Bewertung zu tun hat.
Trotzdem haben wir dank euch endlich neue Gesprächsthemen in den Pausen und im Unterricht :-)
Lg
Sven

Anonym hat gesagt…

Meiner Ansicht nach besteht ein ganz gewaltiger Unterschied zwischen Kritik - sei sie objektiv oder subjektiv, sachlich oder unsachlich - und klaren Persönlichkeitsrechtsverletzungen. Und die Entscheidung des Gerichts legitimiert keine Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, also besteht gegen solche Verletzungen auch ein Rechtsschutz.

Ob man Bewertungskriterien ohne sachdienliche Funktion, wie zum Beispiel "sexy", als Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ansehen kann halte ich für höchst fragwürdig. Über den "Nutzen" einer solchen Seite kann man vortrefflich streiten, ob "Spickmich.de" eine rechtsfreie Zone ist jedoch keineswegs.

Anonym hat gesagt…

Zitat: Bis dahin kann ich meinen Schülerinnen ja auch die Zeugnisse aushändigen mit den Worten: Du siehst scheisse aus. Sechs. Deine blöden Beiträge zum Unterricht habe ich gesammelt und veröffentliche sie morgen im Internet.

ich weiß wer sie sind .. weil ich das heute im Unterricht schonmal zu hören bekommen habe, und ich bin ihrer Meinung, Herr G.

:-)

Anonym hat gesagt…

" Die Lehrer müssten nach der Leistung der Schüler bezahlt werden.."
Na, da hast du aber echt Pech, wenn du an der Hauptschule in einem Problembezirk arbeitest. Odre besser noch - an einer Förderschule. Ich hatte letztes Jahr eine Klasse (HS), da haben 8 von 21 Schüler den Unterricht regelmäßig geschwänzt. Da lief dann echt das volle Programm: Jugendamt, Polizei (die die Sch. zur Schule bringt), Sozialarbeiter,...
Aber aufgrund der hohen Fehlzeiten haben davon 6 Schüler den Hauptschulabschluss nciht geschafft. Da finde ich es wirklich unfair, wenn mein Gehalt darunter leiden sollte, wenn die Eltern, der Staat, etc die Kinder nicht in die Schule bekommt! Ich wäre mal dafür, dass der Staat auch Bedingungen stellt. Z.B. Kindergeld erst dann, wenn man regelmäßig zur Schule geht!
Mir ist es sch...egal, ob man mich hier benotet (ich lasse mich eh regelmäßig von meinen Sch. bewerten), aber die Arbeitsbedingungen von vielen Lehrern sind nicht rosig! Ich lasse mich nciht gerne als "fauler Sack" bezeichnen, wenn ich 4x die Woche bis 16 Uhr unterrichte, danach noch den Unterricht vorbereite und dann noch Elterngespräche führe undKonferenzen besuche! Meine Wochenarbeitszeit ist weiß Gott an die 50 Stunden (ungelogen), und da fällt man dann ziemlich geschafft in die Ferien! Außerdem arbeote ich an einer Problem-Hauptschule mit hoher Kriminalität und sonstigen Problemen. Also bitte regt euch nciht über so was lächerliches wie das Bewertungskriterium "sexy" auf!

Anonym hat gesagt…

Aus meiner Sicht (Vater von 2 Kindern) ist diese Webseite ein guter Ansatz eine stetige Qualitätsverbesserung an den Schulen zu dokumentieren. Jeder Lehrer hat somit eine einfache Möglichkeit seine Leistung zu verbessern. Weiter gedacht, sollte ein qualitätsorientierter Lehrer sogar seine Schüler auf diese Möglichkeit hinweisen, um eine richtige Einschätzung seiner Fähigkeiten von seinen "Kunden" zu erhalten.

Mfg
Stephan H.

Klaus - Ex-Schüler hat gesagt…

...es bringt mich zum Schmunzeln, wie sich auf dieser harmlosen Plattform Lehrer, die im täglichen Leben auf dem Schulhof, wo sie durch ihren Status als Lehrer geschützt sind, von einem verlangen, die billigsten Verhaltensgrundregeln einzuhalten, zu denen u.A. das Versehen von schriftlichen Ergüssen mit dem eigenen Namen gehört, im Internet kalte Füße kriegen, sich anonym und kleinkariert an einem lächerlichen Bewertungspunkt "Sexy" aufgeilen, der - soviel sei unbestritten - natürlich nichts mit einer sinnvollen Bewertung zu tun hat (fließt ja auch nur zu einem sehr kleinen Teil in die "Endnote" ein).
So stimme ich einem Vorredner zu, der vorschlug, diesen Bewertungspunkt einfach in "gepflegt" umzubenennen. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, ist dieser Punkt sowieso viel angebrachter. Gleichzeitig würde man einen Großteil der Contra-Fraktion damit den Wind aus den Segeln nehmen.
Und daß dieser Punkt nichts mit dem Unterricht zu tun hat, wird wohl kein Schüler glauben, der schon einmal gezwungen wurde, regelmäßig einer Lehrkraft gegenüberzusitzen, die von Körperpflege offenbar gar nichts hält...

In diesem Sinne - immer den Ball flach halten, ruhig bleiben und nicht immer gleich das Klischee vom spießigen Beamten erfüllen :-)

Euer Klaus

Anonym hat gesagt…

So, Spickmich-Boys & Girls,
da könnt ihr euch schon einmal warm anziehen mit euer Denunziantenseite:

Die nordrhein-westfälische Landesregierung unterstützt Lehrer beim Kampf gegen Online-Mobbing. NRW-Schulministerin Barbara Sommer und NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter gehen künftig gemeinsam gegen die Diskriminierung von Lehrern im Internet vor.

Die Schulministerin wies die Bezirksregierungen an, die Sperrung von Persönlichkeitsrecht verletzenden Inhalten zu veranlassen und gegebenenfalls Strafanträge gegen die Betreiber solcher Internetseiten zu stellen. "Wir wollen nicht hinnehmen, dass Pädagogen anonym in oft beleidigender und herabwürdigender Weise bloßgestellt werden", so Barbara Sommer. Lehrerverbände beklagten, dass im Internet Fotos von Lehrkräften eingestellt werden, mit denen dann sogar virtuelle Hinrichtungen simuliert und Fotomontagen von Pornofotos vorgenommen würden.

Sofern es sich dabei um Aktionen von Schülerinnen und Schülern handele, müssten diese schnell und wirksam über die rechtlichen Grundlagen und die psychischen und sozialen Folgen Ihres Tuns aufgeklärt werden. Im Falle von Rechtsverletzungen soll unnachgiebig dagegen vorgegangen werden. Die über 191.000 Lehrer in Nordrhein-Westfalen könnten gewiss sein, dass die Landesregierung sie nicht im Stich lässt. "Wir arbeiten gerade an einer Handreichung mit rechtlichen Regelungen und Tipps für Betroffene", so Sommer weiter.

Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hob hervor, dass diskriminierende und beleidigende Darstellungen von Lehrkräften keinesfalls als Schüler-Scherze oder Kavaliersdelikte eingestuft dürften. Täter müssten damit rechnen, auch zivilrechtlich wegen einer Verletzung des Persönlichkeitsrechts der betroffenen Lehrkraft belangt zu werden. "Das kann - zusätzlich zu einer strafrechtlichen Sanktion - noch einmal teuer werden", unterstrich die Justizministerin.

Betroffene Lehrer sollten sich an die Bezirksregierungen wenden und die Internetseiten dort melden. Die Schulaufsicht werde dann die notwendigen Maßnahmen gegenüber den Seitenbetreibern ergreifen und gegebenenfalls in Abstimmung mit den Diffamierten die Staatsanwaltschaft einschalten. Darüber hinaus könnten die Betroffenen auch den Zivilrechtsweg zu beschreiten.

Anonym hat gesagt…

Die Seite ist so innovativ wie eine Schulklotür. Das Niveau ist ähnlich. Lehrer benoten Schüler und Schüler benoten Lehrer -- ja, kein Problem, aber nach gleichen Regeln, d.h. verifizierbar, einklagbar, widerspruchsfähig. Ich nenne in der Klasse keine Noten (sondern informiere durch schriftliche Zettel), um die Persönlichkeitsrechte zu wahren. Dass den Schülerinnen und Schülern vorgegaukelt wird, sie blieben auf SpickMich anonym, ist ja auch ein schlechter Witz. Ich habe jede und jeden herausgefunden, der mich benotet hat. Da wollen wir mal hoffen, dass ich professionell genug bin, das nicht irgendwo einfliessen zu lassen. *grins*, wie man so schön sagt.

Anonym hat gesagt…

Mir ist schleierhaft warum sich Lehrer hier gegen etwas sperren, was bei Universitätsprofessoren ganz normaler Alltag (Stichwort: Evaluation) ist.

Ok - Über den Bewertungspunkt "Aussehen" kann man tatsächlich streiten, aber alles was fachliches betrifft (dazu gehört eindeutig auch der Umgang mit Schülern) ist absolut unkritisch.

Anonym hat gesagt…

Hat sich die Richterin mal überlegt wer unter diesen Umständen noch Lehrer werden möchte. Eine Richterin würde jeden, der sie in einer äquivalenten Weise denunziert wie es leider einige Schüler mit Ihren Lehrern mach in Ordnungshaft nehmen. Wenn ein Lehrer/in schon durch die Veröffentlichung auf einer Schul-Homepage zu einer öffentlichen Person wird, so sind es Schüler mit ihren Homapages doch auch ... also kann man Schüler auch öffentlich beurteilen. Nur wo kommen wir mit so einer Entwicklung hin. Ein Land ohne Lehrer und voll von Hartz4-Empfängern.

Anonym hat gesagt…

Ich halte Lehrer, die hämische bemerkungen, wie:"Ich bin froh, wenn der Laden hier dichtgemacht wird!" für ziemlich dämlich. Diese Lehrer könnten einfach sachlich berichten, was sie an spickmich.de stört, es hilft keinem, wenn sich diese Leute in grundlose Wut hineinsteigern.
Außerdem sind die Lehrer, die sich durch Auswahlkriterien, wie "sexy" persöhnlich beleidigt fühlen nicht mehr auf der höhe der Zeit, wenn ein/eine Lehrer/Lehrerin auf dem schulhof an jemandem vorbeigeht, und der/die Lehrer/Lehrerin auf fünf Meter riechbar ist(stinkt), dann sollte man diese Kriterien ebenfalls bewerten. Genauso gibt es schließlich auch Lehrer, die in eine Klasse kommen und sofort brüllen: "Ihr stinkt, wie Schweine macht sofort ein Fenster auf.
Außerdem ist spickmich.de keine "wiederliche Denunziationsseite" es ist 1)eine Internetseite, die uns Schülern hilft uns über die Lehrer auszutauschen (ohne, dass wir gefahr laufen auf dem Zeugniss z.B. eine fünf vorzufinden)
2)Hat Chriss recht mit seiner Aussage, dass z.B. auch im Lehrerzimmer über uns geredet wird, außerdem sollten die Lehrer sich nicht so aufregen, es gibt meineswissens auch eine Internetseite namens Lo-Net, hier können sich Lehrer austauschen.
Aber zum Abschluss meines sehr langen Vortrages, bitte ich alle, die bei spickmich angemeldet sind auch ihren Lehrern gegenüber fair zu bleiben.

Anonym hat gesagt…

Spickmich ist Gut für Lerher als auch für Schüler, Sie Lehrer haben einfach nur Angst das sie bei Aussehen eine 5 oder eine 6 bekommen. Ist ja auch blöd, aber wie wärs dann mal mit Zähne putzen oder mal öfters Haare waschen? Ich glaube nur die Lehrer die hier schlecht bewertet worden stellen sich gegen Spickmich, da es dann auch schwierig ist weiter bei den Schülern zu unterrichten, da man dann weiß das die alle mich hässlig finden *denk ich mal so*

Das stimmt man könnte auch als Punkt ungepflegt bzw gepflegt nehmen, aber das läuft auf´s gleiche Prinzip aus.
Naja auf jedendfall stellt Sie Lehrer sich mal bitte nicht so an und rasten hier mal nicht so aus. Sie geben mir bzw. Uns auch schlechte Noten und wir müssen es auch ertragen. Also müsst ihr auch mit Kritik bzw Schlechten Noten amgehen können.

Mfg JaSmIn

Anonym hat gesagt…

Ich als angehende Lehrerin finde es im Prinzip gut, dass es die Seite gibt. Lehrer haben eine öffentliche Funktion (und zwar eine ziemlich wichtige), und deshalb finde ich es auch okay, Bewertungen zu veröffentlichen.

Natürlich sind viele Lehrer und Lehrerinnen überlastet und latent depressiv, und eine schlechte Bewertung bei spickmich kann bei einigen sicher eine handfeste Krise auslösen. Aber das heißt nicht zwangsläufig, dass spickmich der falsche Ansatz ist, sondern dass sich institutionell in Deutschland vieles ändern muss!!! Spickmich trägt dazu bei, Misstände aufzudecken.

Zum Beispiel brauchen Lehrer als hochgradig stressgeplagter Berufsstand regelmäßige Supervision. Angebracht wäre auch eine schulinterne Evaluierung der Leistungen, d.h. regelmäßiges Feedback von Schülerseite und von seiten der Schulleitung, verbunden mit konstruktiver (!) Kritik und Fortbildungsmöglichkeiten. All sowas kann spickmich fördern.

Trotzdem ein großes ABER:

1. Die Kriterien sind nicht gut und die Anordnung suggeriert falsche Prioritäten. Ein guter Lehrer muss weder cool noch sexy noch beliebt sein, noch "leichte Prüfungen" schreiben.

Besser wären Kriterien wie z.B.

a. Pädagogisches Können
- kann gut erklären und Wissen langfristig vermitteln
- kann den Stoff gut strukturieren
- vermittelt den Schülern Lerntechniken
- stellt faire Klausuren

b. Menschliche Qualitäten
- ist menschlich und gibt faire Noten
- ist an den Schülern interessiert
- kann für Ruhe sorgen (Autorität)
- kann die Schüler motivieren
- hat Humor
- wirkt gepflegt

c. Fachliche Kompetenz
- hat umfangreiches Fachwissen
- hat selbst Interesse am Stoff, den er unterrichtet
- bildet sich fort, ist offen für Neues
- hat eine gute Allgemeinbildung

2. Es wäre gut, wenn es auch Möglichkeit zu Kommentaren oder Grüßen an einzelne Lehrer gäbe. Am besten in der Form, dass die Admins darüber wachen, dass das in fairer, konstruktiver Weise geschieht.

3. Es wäre tatsächlich fair, wenn die Ergebnisse irgendwann wieder gelöscht werden, bzw. es für Ergebnisse aus der Vergangenheit ein Archiv gäbe, sodass Lehrer noch mehr Motivation haben, ihren Unterricht zu verbessern. Denn darum geht es ja schließlich, oder?

Sapientia hat gesagt…

Die Kriterien sind eindeutig unpassend und überhaupt nicht merkmalsgetreu, was einen guten Unterricht und einen kompetenten Lehrer angeht. Sie sind teilweise so lächerlich!
Wo bleibt Kompetenz? Vermittlung von Kenntnissen? Das Gefühl, etwas wirklich gelernt zu haben und es mit nach Hause genommen zu haben?

Ändert die Kriterien und daraus kann was gutes werden. Mit solchen jedoch, die aktuell gezeigt werden, ist es einfach lachhaft...

Anonym hat gesagt…

Fällt euch eigentlich auf, dass sich hier Lehrer und Schüler gegenseitig mit (zum Teil) wirklich konstruktiver Kritik an spickmich.de übertrumpfen? DIe einzigen, die diese Blogs offensichtlich nicht lesen, sind die Macher dieser SEite. Ändert endlich eure Scheiß-Kategorien, und macht die Seite endlich professioneller. Es ist doch inzwischen klar, dass eure blöden kategorien nichts bringen. Aber inzwischen spielt wohl doch eher das baldige Geld eine Rolle oder? Ihr arbeitet wahrscheinlich hart an Werbung und so. tja. So isses eben. Die Gier nach Geld hat euren Idealismus ja schnell verdrängt, da hättet ihr ja gute Lehrer abgeben. (Soll ein toller Job sein, super bezahlt und unantastbar und so)

Anonym hat gesagt…

1. ich denke gar nicht daran, mich mit *grins* oder ähnlichem hier bei den kids anzubiedern. die nächste konsequenz wäre nämlich, auch die diversen grammatik-fehler zu übernehmen.
2. da bin ich schon beim hauptpunkt: "grammatik ist doch blöd, ey"... spätestens bei der ersten antwort auf ein bewerbungsschreiben (falls man überhaupt eine antwort kriegt) wird man merken, dass es doch nicht so blöd vom lehrer war, darauf zu bestehen, dass man grammatik lernt. es ist ein logisches problem zu glauben, dass der, der erst was lernen muss, glaubt, den, der ihm das beibringen soll, bereits beurteilen zu können. als jugendlicher hab ich auch nicht eingesehen, warum meine eltern was dagegen hatten, dass ich mich nächtelang in kneipen herumtrieb. heute sehe ich das etwas anders.
3. was ihr hier erreicht, ist, dass lehrer, die gaudi machen statt unterricht, die sich an ihre schüler anbiedern, statt sich ihrer verantwortung für ihre schüler zu stellen, ganz toll wegkommen. die, die ihren beruf ernst nehmen und wollen, dass ihre kids was lernen, damit sie später mal chancen haben, werden meist nicht begriffen.
mit anderen worten: man kann ein brot erst beurteilen, wenn man es gegessen hat.
ein lehrer, der seinen beruf extrem ernst nimmt

Anonym hat gesagt…

"Ein Lehrer, der seinen Beruf extrem ernst nimmt"? - Aber offenbar doch nicht ernst genug, sich einerseits über Grammatikfehler der Schüler zu mokieren und dann in der Konsequenz auch auf die eigene Einhaltung der (im Deutschen immer noch) gültigen Regeln der Klein- und Großschreibung zu achten?

Nichts für ungut. Aber das Niveau der Rechtschreibung insgesamt in diesem Diskussionsthread hat mich an den Rande eines Nervenzusammenbruches gebracht.

Andreas Schlenger hat gesagt…

Erstaunlich, wie emotional hier teilweise "diskutiert" wird. Und wie es bei derlei Wortgefechten öfters ist - Sachlichkeit und klar durchdachte Argumentation bleiben da allenthalben auf der Strecke. Wenn sich jemand beispielsweise weigert, sich bei Schülern mit einem *grins* anzubiedern, darüberhinaus die Vorteile des sicheren Sprachgebrauchs hervor hebt, selber aber konsequent auf Großschreibung verzichtet, muss ich mindestens Schmuzeln.

Dass auf einer Webseite wie spickmich keine ernstzunemhende Beurteilung der Arbeit von Lehrern vorgenommen werden kann, versteht sich doch von selbst - das ergibt sich schon aus dem Umstand, dass die Idenntität der Teilnehmer nicht geprüft werden kann. Da hilft auch eine "professionellere" Kriterienliste nichts. Im Gegenteil: Ich finde, es zeugt nachgerade von Ehrlichkeit, wenn die Betreiber von Spickmich garnicht erst den Eindruck erwecken, dass diese Benotungen seriös sein sollen.

Andreas Schlenger.

Anonym hat gesagt…

Dass die Bewertungspunkte so wie sie da stehen nicht optimal sind, steht m.E. außer Frage. Aber Kriterien wie "Menschliche Qualitäten" oder "fachliche Kompetenz" erscheinen mir für eine Seite wie Spickmich, die nun mal in erster Linie ein großer Spaß für Schüler ist, einfach zu trocken. Die Bewertungspunkte sollten locker und sprachlich griffig bleiben. Im Übrigen erscheint es mir ziemlich absurd, wenn Anna Z. aus der Klasse 5b beurteilen soll, ob ihr Lehrer den Stoff gut "strukturiert" und "vermittelt" - spätestens dann wären wir bei der unfreiwilligen Komik angelangt. Spickmich ist eine tolle Seite, die sich aber nicht wichtiger nehmen sollte als sie ist.

"sexy" und "leichte Prüfungen" sollte man umformulieren (Verbesserungsvorschläge wurden schon gemacht).

Den Bewertungspunkt "beliebt" sollte man ganz weg lassen, weil die Gesamtnote schon genau das aussagt: Sie zeigt, wie beliebt ein Lehrer bei den Schülern ist. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger. Und es ist nun mal so, dass die beliebtesten Lehrer - nicht immer, aber oft! - auch die besten sind.

Anonym hat gesagt…
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max hat gesagt…

an anonym nr.1:
sie sind cool drauf
an anonym nr.2:
sie spinnen denn die dinge die sie hier sagen sind krank wetten irgentein schühler hat ihnen ein schlechtes Zeugniss gegeben und sie haben sich aufgeregt oder sie sind die Lehrerin von der Gerichtsverhandlung.

Uta hat gesagt…

Liebe Spicker,
ich verstehe die Aufregung nur zum Teil, denn oft bellen nur gebissene Hunde und durch viel Lamentieren werden aus Mücken Elefanten. Die Meinung, den Ball schön flach zu halten, finde ich hilfreich.
Im Übrigen denke ich, dass die Unterstellung, dass gut bewertete LehrerInnen sich anbiedern, nur Klamauk machen und nicht verantwortlich handeln, auch eine Art Mobbing ist, wenn ich das Thema so aufgreife.
Ich empfinde auch, dass "sexy" keine wesentliche Bezeichnung ist und dringend geändert werden sollte, empfehle aber allen "Älteren", sich aml an ihre eigene Schulzeit zu erinnern. Ich lache über meinen Sexy-Wert und wäre traurig, hätte ich diese Note im Fach "menschlich". Vielleicht sollten einige mal die Hintergrundinfos lesen. Und den Pädagogen unter den Spickern sei gesagt, dass sie die Schulwirklichkeit in puncto "Schülerkritik" wohl verkennen. Ich arbeite seit fast 17 Jahren gern (!) in diesem Job, aber kritikfreudige LehrerInnen sind ein Fünfer im Lotto - für den Schüler. Und ist nicht "unser" Lehrerzimmer unsere "Spicker"-Zentrale?
Wäre schön, wenn der Vorredner Recht behielte, der meinte, spickmich.de hätte etwas bewegt ...
Uta

Anonym hat gesagt…

Wenn ein Lehrer - ebenso wie die Betreiber dieser Seite - sich gegenüber aller konstruktiven Kritik als resistent erweisen und seine Schüler nach solch irrelevanten Kriterien beurteilen und dazu einladen würde, sie in aller Öffentlichkeit bloßzustellen, hätte er in der Kategorie "menschlich" zu Recht eine 6 verdient.

Zum Wohle der Schüler kann man da nur hoffen, dass die Betreiber der Seite niemals das Lehramt anstreben werden. Wozu aber auch? Mit solch einer Seite lässt sich ja auch genug Kohle machen.

Anonym hat gesagt…

Ich möchte mich heute mal aus meiner Sicht als "Eltern" dazu äußern!
Meine Kinder haben sich auch bei spickmich. de angemeldet, und zwar mit ihrem richtigen Namen.
Seit ca. einer Woche beobachte ich nun unsere Schule auf dieser Seite. Auch an unserer Schule ist spickmich.de derzeit ein großes Thema, und wird von sämtlichen Lehrern in den Klassen angesprochen. Seit dies der Fall ist, sind aus den anfänglich zehn bewerteten Lehrern fast 50 geworden! Selber Schuld!
Einige der Lehrer gaben sogar an, sich auf der Seite als Schüler eingeloggt zu haben, und mein Kind wurde prompt persönlich, vor der ganzen Klasse, auf seine "Mitgliedschaft" bei spickmich angesprochen.
Ebenso, wie bereits in anderen Kommentare erwähnt, haben auch wir eine Mail eines "Lehrkörpers", eingeloggt als Schüler, bekommen, mit der "Bitte" die Bewertungen zu unterlassen! Wahrscheinlich sind mittlerweile mehr Lehrer (als Schüler eingeloggt) als richtige Schüler angemeldet.


Vielleicht sollte man das Ganze nicht zu ernst sehen- je weniger Wind darum gemacht wird, um so schneller ist alles wieder verflogen.

Einige Lehrer, die hier ihre Kommentare abgeben haben, tun so als ob jeder Lehrer immer und überall bereit wäre für Gespräche jeglicher Art, und sie für jedes Problemen und jede Kritik Verständnis hätten, und es für alles eine Lösung gäbe. Sicherlich gibt es diese Lehrer auch- aber wie sieht es in der Realität aus? Ich, als Elternvertreter weiss, Eltern und Schüler reden (lästern) viel mit- und untereinander. Beim Elternabend, wenn man die Lehrer, mit denen es "Probleme" gibt zum Gespräch einlädt, halten sich die Mehrheit der Eltern zurück etwas zu sagen, aus Angst, es ginge auf "Kosten" ihrer Kinder.
Ist das nicht traurig?

Nicht mal die Erwachsen trauen sich heute oftmals öffentlich was zu sagen, wie können wir es dann von den Kindern verlangen.

Ich denke, dass diejenigen, die hier bei spickmich.de ihre Bewertung abgeben, ehrlicher und gerechter sind, als wenn man an den Schulen eine Umfrage starten würde. Wir wollen doch keine "Schleimer" großziehen.
Unsere Lehrer sind sogar ziemlich gut bewertet worden, dass ist doch positive Kritik in Massen, oder?

Anonym hat gesagt…

Hallo.
Wie stellen sich das denn bitte einige Lehrer hier vor,fair zu bewerten?Am Schuljahresende vllt dem Lehrer ein Zeugnis in die Hand druecken? Wo eventuell eine 5 dabei ist? Wo man als Schueler enfach bei einem Lehrer "versch..." hat? Das glauben SIE jawohl selber nicht oder?
Haetten Sie vllt noch eine bessere Loesung?
Sie versteifen sich alle auf die Bewertung: "sexy".Sie mag nicht angemessen sein.Und dies ist auch ein Kritikpunkt meinerseits an die Macher von dieser Seite...doch jeder weiss,dass der Lehrer am laengeren Strang zieht. Das weiss jeder hier. Sobald man im Unterricht etwas kritisch sieht,ist es heute "Mobbing","Menschenunwuerdiges Handeln","Unmoral"? Das kann und darf nicht sein. Diese Lehrkoerper entscheiden ueber die Zukunft der Schueler,die deren Unterricht bemaengeln,...!
Irgendwas laeuft doch hier ganz schoen falsch,fnden Sie nicht?
Man muss dazu sagen,dass es doch toll ist,zusehen welche Lehrer beliebt sind,die ihre ARBEIT gut und aus Leidenschaft machen....
Also die bisherigen Argumente haben mich von Ihnen (Lehrkoerper) nicht einmal ansatzweise ueberzeugt...


Diese Plattform sollten SIE sich sehr zu Herzen nehmen. Nicht nur,weil Sie es gemein und ungerecht/verachtend finden wie Schueler ueber Sie reden sondern weil Sie nur Angst haben,die Meinungen von Schulern zu hoeren,die Sie mal im Unterricht/in der Klasse gedemuetigt haben um deshalb nicht negativ auf zu fallen....

Eine Gymnasiastin.

Anonym hat gesagt…

Freiheit...
Gleichheit...
Brüderlichkeit...

Nein, hier geht es um Aktionen.Dass es zu Unverschämtheiten ausarten, nun im gesellschaftlichen Leben ist das auch so.

Vielleicht kommt dieses Land auch ohne Lehrer aus...

Anonym hat gesagt…

Natürlich ist die ganze Seite ein nicht ernst zu nehmender Witz, aber leider ein sehr schlechter, weil hier Gräben zwischen Schülern und Lehrern aufgerissen werden, anstatt sie zu überbrücken. Als feedback für die Lehrer denkbar untauglich, da noch nicht einmal gewährleistet ist, dass die hier öffentlich beurteilten Lehrer überhaupt Kenntnis davon haben. Außerdem ist die Angabe unter dem Zeugnis über die Anzahl der beurteilenden Schüler nachweislich fragwürdig. Und über die Fragwürdigkeit der im Zeugnis aufgeführten Kategorien wurde ja schon sattsam diskutiert. Leider stießen diese feedbacks bei den Betreibern der Seite auf taube Ohren.

Anonym hat gesagt…

Was haltet ihr davon: Lehrer drehen den Spieß um und stellen auf einer eigenen Seite ihre Bewertung von Schülern ins Netz - z.B. nach den Kriterien "wohlerzogen",
"höflich", "leistungsbereit", "Anwesenheitsmoral" etc. - So eine Info, öffentlich für jedermann abzurufen, wäre doch hochinteressant - u.a. für künftige Arbeitgeber. Aber auch Lehrer, die später einmal den Schüler bekommen, könnten davon profitieren - sie wissen gleich, in welche Schublade sie einen stecken müssen. Natürlich dürfte die Lehrer genauso anonym beliebn wie die Schüler hier in Spickmich.

Manfred

Chris hat gesagt…

word! :)

by the way: Wenn es einen richtigen Kritikpunkt gibt, dann ist es die Feigheit der Lehrer hier die sich nicht zu erkennen geben, den Mund so wahnsinnig aufreißen und sich dann stolz hinter "Anonym" verstecken. Das nenn ich Mut. Vor was muss man Angst haben, wenn man mit lächerlichen Zivilrechts klagen ankommt und nicht darüber sprechen kann, was natürlich die Möglichkeit vorraussetzt jemanden persönlich anzusprechen.
Danach am besten noch beschweren das unser Rechts-System mit belanglosen Klagen überschwemmt wird.

Also liebe Feiglinge alle miteinander, steht zu dem was ihr sagt. Und wer sich meint hinter "Anonym" verstecken zu müssen, kann auch einfach den Mund halten.

Anonym hat gesagt…

Ich kann gut verstehen, dass man seine Pauker als Schüler bewerten möchte. Lehrer wollen dieses Feedback auch. Allerdings ist das hier eine Seite, die überhaupt nicht auf konstrkutives Feedback angelegt ist, sondern darauf, dass man möglichst viele Lehrerinnen und Lehrer denunzieren kann. Schlechtmachen ist die Devise.

Zu euch Schülern kann ich nur eines sagen: Seid nicht so feige und versteckt euch hier anonym, sondern geht zu euren Lehrern und redet mit ihnen. Das bringt euch und ihnen mehr. Allerdings braucht man ein wenig Selbstbewusstsein, die Fähigleit zivilisiert und konstruktiv zu kommunizieren und vor Allem Ehrlichkeit. Das gilt natürlich auch für die Lehrer!

Euch Betreiber kann ich nur eines sagen: Bitte denkt über euer Bewertungssystem hier nach. Ich glaube diese Seite könnte zu positivem Feedback beitragen, wenn sie kontrolliert werden würde. Kommentare, die nur verletzen, schlecht machen und bloßstellen wollen, sind nicht zweckmäßig. Damit erreicht ihr nur gefrustete Idioten, die zu vernünftiger Kommunikation nicht fähig sind und auch den Willen dazu nicht haben.

Und an euch alle, die ihr diese Seite nur zum Frust ablassen nutzt:
*Werdet erwachsen*


(Bin übrigens Student für Lehramt Politik und Geschichte)

Anonym hat gesagt…

Ich finde, dass die Richter recht haben!

Anonym hat gesagt…

Jetzt wollen hier einige ihre Lehrer hier nieder machen, nur weil sie zu blöd sind in der Schule?
Scheiße nee, das Internet ist ja echt für alle und jeden da was?
Geht lieber mal raus im Sandkasten spielen. So ne Schippe Sand zwischen den Zähnen und in den Schuhe hat uns damals auch nicht geschadet!!!!

Anonym hat gesagt…

Also ich studiere gegenwärtig BWL und kann mich nur immer wieder wundern, mit welchen Inhalten sich heutzutage Lehrer wie auch Schüler beschäftigen (müssen). Im Studium bekommt man den Ernst des Lebens und damit der Praxis erst so richtig vor Augen geführt, wenn man sich im Saal umsieht und von 70 Kommillitonen gerade mal 10 Deutsche sich im Studiengang befinden. Ein Trend, der sich in den nächsten Jahren fortsetzen wird, was die schlechte Konkurrenzfähigkeit von deutschen Schülern gegenüber internationalen Mitbewerbern angeht. Es erschreckt mich immer wieder aufs Neue, wenn ich mir die Leistungen deutscher Studenten ansehe und es mich dewegen auch nicht wundert, wenn die Bundesrepublik Deutschland schon Informatiker aus dem Ausland holen muss, da es auf dem deutschen Arbeitsmarkt keinen adäquaten Ersatz mehr gibt. Da besorgt es mich schon sehr, dass man in den nächsten Jahren weitere Einsparungen im Bildungssektor plant. Erst vor einem Monat ging im Studiengang ein Informationsschreiben rum, dass im Lande Bremen weitere 2 Mill. € eingespart werden sollen, was unser gegenwärtiges katastrophales Bildungswesen noch weiter verschlechtern dürfte. Meine Schlussbemerkung dazu:

Die hochgebildetsten Absolventen gehen in der Regel ins Ausland, da sie oftmals in anderen Industrienationen bessere Verdienstmöglichkeiten vorfinden. In einer Weise, muss ich hier anfügen, ist es eigentlich schade, dass unser soziales Netz wirklich jeden auffängt, da man auf dieser Weise nicht die drastischen Konsequenzen seines eigenen Fehlverhaltens aufgezeigt bekommt. Ein Luxus, den es in den USA nicht gibt und den Deutschland auf dem jetzigen Kurs auch schon bald verloren haben dürfte(Verschuldung usw.)

W.Baumbach hat gesagt…

"Im Bereich der Berufsausübung muss man sich öffentlicher Kritik stellen", das waren die Originalworte der Richterin.
Jede konstruktive Kritik ist sicher hilfreich, Polemisierungen verfehlen aber das Ziel... und hier wird viel polemisiert, leider.
Als Vater von 4 Kindern und Erfahrungen im Schulelternbeirat kann ich nur bestätigen, dass viele Schüler und Eltern den Mund halten aus Angst, ihr Kind könnte schlechter bewertet werden. Daher kann ich einige entsprechende Kommentare nachvollziehen. Ich verstehe aber auch die Sicht einiger Lehrer, die zu Recht sagen, dass es deutliche Grenzen bei der Beurteilung geben muss. Drehen wir den Spieß um: Im Abizeugnis des Schülers Peter P. steht: " Peter ist stinkefaul, kommt sehr oft zu spät, stört den Unterricht massiv, ist ständig zugedopt und baggert die Mädchen aus der Unterstufe an..."
Ich sehe jetzt schon die Euro-Zeichen in den Augen einiger Anwälte!
Also an alle Schüler und Lehrer: Ball flach halten, aber FAIR miteinander und nicht gegeneinander umgehen.
Die Richterin lade ich hiermit liebend gerne ein, eine Berufswoche mit mir zu verbringen - ich bin Lehrer.
Und zum Schluss der wahre Spruch an alle, die das nachempfinden können:
school out - stress out

Anonym hat gesagt…

diese Seite wurde mittlerweile sogar durch n-tv.de promoted. Selten so einen absurden Blödsinn erlebt. Glaubt mir, wenn Ihr die Schule verlassen habt, kräht da kein Hahn mehr nach. Da kommt es nur darauf an, daß man genug gelernt hat, damit man die dann folgenden Herausforderungen meistern kann. Wenn man dann seine (Lebens-)Zeit mit diesem Quatsch verplempert hat: viel Spass beim Hungern !

Anonym hat gesagt…

un ser lehrer isch ok un bekommt die note 2

Anonym hat gesagt…

der lehrer von uns isch ok un bekommt die note 2

Anonym hat gesagt…

@ w.baumach

"Drehen wir den Spieß um: Im Abizeugnis des Schülers Peter P. steht: " Peter ist stinkefaul, kommt sehr oft zu spät, stört den Unterricht massiv, ist ständig zugedopt und baggert die Mädchen aus der Unterstufe an..."
Ich sehe jetzt schon die Euro-Zeichen in den Augen einiger Anwälte!"

Wieso im Abizeugnis? Das müsste doch dann auch im Internet nachzulesen sein. Denn wie sagen die Betreiber dieser Seite so treffend? "Gerechtigkeit muss sein."

Anonym hat gesagt…

Es ist wirklich schade, dass diese Seite von drei derartig frustrierten Typen betrieben wird. Hättet ihr mal den Mut gehabt, euch mit anderen Menschen auseinander zu setzen, müsstest ihr jetzt nicht eine Seite betreiben, auf der man "anonym" über andere lästern kann. Von konstruktiver Kritik kann hier keine Rede sein. De facto macht ihr genau das, was ihr selbst an euren Lehrern nicht mochtet - super Einstellung.
Vielleicht solltet ihr selbst mal für eine bestimmte Zeit an einer Schule als Lehrer arbeiten und euch mit Unterrichtsvorbereitung und Unterricht Mühe geben - dann könntet ihr evtl. einschätzen, mit wieviel Arbeit und Anstrengung das verbunden ist. Wenn man dann auch noch die Lehrer-Schüler-Beziehung aufzieht, als sei es ein absolut feindliches Gegeneinander, macht es keiner Seite mehr Spaß, gemeinsam zu arbeiten.
Euer Konzept finde ich nicht schlecht, ihr hättet nur vielleicht vorher Empathie, Köpfchen und Realismus in eure Kreation mit einfließen lassen sollen.

Anonym hat gesagt…

Ich finde es ziemlich doof, dass die Lehrer sich darüber aufregen. Aber ich finde es auch doof, dass man die Lehrer nach dem Aussehen und so benoten soll. Ich finde man sollte neue Sachen zum benoten erfinden, welche die die Lehrer nicht angreifend finden. Die machen uns ja auch kein Zeugnis wo unser Aussehen benotet wird und so, also sollten die auch nicht nach dem Aussehen usw. benotet werden.
Naja so meine Meinung

Anonym hat gesagt…

Offensichtlich belieben die Lehrer bestehende Vorurteile zu bestätigen. Das Niveau der meisten Lehrerkommentare hier ist so unterirdisch, wie die Kritik an ihnen gar nicht werden kann. Die Beruteilungskriterien an den Schulen sind heute noch so wie vor 40 Jahren, wer schleimt bekommt gute Noten, von anderen Kriterien ganz zu schweigen.
Wer von den Lehrern, die sich über diese Seite aufregen, würde sich denn einen anderen Job suchen und arbeiten gehen?

Adivera hat gesagt…

Also eine bessere Werbung als das Gerichtsurteil hätte man sich ja nicht vorstellen können.
Hab zwar bei der Nachrichten Sprecherin immer "Spick nicht" verstanden, habe Euch aber doch noch gefunden :-)
Coole Idee... Weiter so und Gruss aus der Schweiz :-) Roberto

Floyboy hat gesagt…

Ich als angehender Lateinlehrer mit praktischen Unterrichtserfahrungen durch die U-Plus in Hessen, weiß, dass ich meine Schüler auch dem Aussehen nach bewerten werde. Ihr Kollegen in spe, die hier schreiben, dass diese subjektiven Kategorien (sexy) kontraproduktiv, kindisch und verletztend sind, ihr wollt mir doch nicht weißmachen, dass eure Benotung so subjektiv ist, dass Kategorien wie Aussehen, Selbstvertrauen, "Hörigkeit", etc. in eurer Benotung keine Rolle spielen? Da pack ich mich doch annen Kopf...

Aber Spaß bei Seite: Diese Seite ist zum Unterhalten da. Ein stinknormales social-network. Deshalb ist die Forderung nach besseren Kategorien auch hinfällig: Das hier soll spaß machen. Wenn ihr euren Unterricht richtig bewertet haben wollt, müsst ihr das schon selber in die Hand nehmen.

An die älteren Kollegen: Ist da eigentlich der Lehrerberuf dran schuld, dass man jeglichen Sinn für Humor und Selbstironie verliert? Nehmt euch mal nicht zu ernst und gebt euch ein Herz nicht anonym zu posten - ich denke, wer eine Meinung hat, sollte zu der auch stehen.

Anonym hat gesagt…

ich meine,
wenn sich leute vom lehrkörper über ´nicht zulängliche´benotungen beschwären,
da sie schlecht abschneiden,
dann sind sie doch eigentlich nur selbst schuld.
diese seite soll ja nur eine hilfe für die lehrer und ein gag für die kinder sein, oder?

Stephan hat gesagt…

Ich kann es kaum glauben, wie unreif und kindisch sich unsere Lehrer hier aufführen.
Lernt über Euch selbst zu lachen, habt Spass und bringt unseren Kindern bei, was Mensch sein heisst.
Ihr, die ihr todernst und auf peinliche Art und Weise Probleme mit Sexy u.ä. habt, solltet mal drüber nachdenken das hier ganz offensichtlich die Schrulle verlacht wird.
Aber welche Schrulle hat schon Spass am Leben.
Nee nee nee, feige, den Namen zu nennen und Drohungen aussprechen, Armutszeugnis schlechthin. Wie die Lehrer sich hier denunzieren, das kann keine Webseite, oder sonstiges Schmähblatt tun, das ist einmalig.

Ich habe Angst vor unseren Kindern, welche von solchen Personen Werte vermittelt bekommen sollen.

Alles Gute an die Webmaster, gute Idee.

Stephan Schneider aus Bremen

Anonym hat gesagt…

Hallo
Manchmal gibt es Sachen..
Als ich im Netz von dem Gerichtsurteil gelesen habe und dabei zufällig "Lehrerin aus Moers" gelesen habe, fiel mir spontan meine Deutsch Lehrerin ein, die sowenig kritikfähig und dabei völlig unfähig ist, dass es zu ihr passen könnte.
Tja, was soll ich noch sagen, nachdem ich mich angemeldet habe, stellte ich fest dass genau diese Lehrerin mit 5,1 bewertet wurde (hatte auch die meisten bewertungen aller Lehrer diese SChule). Wahrscheinlich hat auch diese Lehrerin geklagt

Gruß
ein ehemaliger Schülee

Anonym hat gesagt…

Was hier abgeht, ist wohl das Allerletzte! Im Grunde ist nichts dagagen zu sagen, dass Schüler ihre Lehrer beurteilen, solange gewährleistet ist, dass sich der betroffene Lehrer dazu äußern kann, und solange dies nicht anonym geschieht. Genau das aber ist hier nicht der Fall. Der Lehrer vergibt Noten auch nicht anonym und kann diese in der Regel auch begründen. Ich möchte nicht wissen, was los wäre, wenn Lehrer Schüler namentlich und für alle Interessierten sichtbar, anonym benoten würden.
Hier wird Schülern eine Plattform geschaffen, Menschen (Lehrer sind auch Menschen!) öffentlich und anonym sprich feige an den Pranger zu stellen. Das ist Mobbing der übelsten Art! Auch wenn ich als Lehrer noch nicht in dieser zweifelhaften "Zeugnisliste" auftauche, so appelliere ich an den gesunden Menschverstand der Schüler, diesen Unsinn nicht mit zu machen. Geht zu den Kollegen, sprecht sie an, wenn euch was am Unterricht mißfällt. Alles andere vergiftet nur unnötig die Arbeitsatmosphäre.

Das Urteil ist ein Skandal!

Anonym hat gesagt…

Also,
leichte prüfung?? hallo wo sind wir nix lehrnen ist gut- PISA ??
sexy ist tierisch gut ??

das ist eine komödie diese bewertungs portal echt schande na ja noch drei tage und dann ist....

Bobele hat gesagt…

moin moin aus dem schönen duisburg!
bin über google nachrichten hier gelandet,wollte mal sehen was die handy/mp3-jugend so über meine alten lehrer schreiben.aber meine schule habe ich micht gefunden. :(
im grunde find ich die seite ja gut, aber das ich aus rache lehrer bewerten könnte die ich damals haßte, obwohl ich kein schüler mehr bin ist doof.da sollte man sich was überlegen. das es einigen lehrern schwer fällt diese jugend zu unterrichten sieht mann und frau ja zugenüge in den medien. chaos und krawalle ist ja schon alltäglich.vor wochen bin ich mal übern schulhof gelaufen,ist eine abkürzung... da wurde ich prombt von einer pubertären gruppe angemacht:"ey alter was geht ab,willst du was auf die fresse?" kein respekt mehr vor dem alter,ich will nicht wissen wie es dann einen lehrer geht der so leute unterrichten muss. also in diesen sinne ein hoch auf die lehrer und ein freundliches FUCK YOU für die jugend, lernt mehr, benimmt euch und habt respekt, "zockt" nicht so viel vor dem pc, laßt die handys zu hause und merkt euch: WISSEN IST MACHT!

Anonym hat gesagt…

Als ehemaliger Kollege lasst euch von mir sagen... seht die Sache doch einfach sportlich und nicht so verbissen (siehe Lehrer Kommentare).
Das Problem ist, der "normale" Lebenslauf eines Pädagogen sieht so aus: 13 Jahre Schule, 6 Jahre Studium, 2 Ref und dann der Rest des Lebens wieder Schule... Viele Pädagogen kennen das "reale" Leben außerhalb von Schule und Uni nicht - woher denn auch? Bei diesem einseitigen Lebenslauf bleibt wohl auch die Kritikfähigkeit an der eigenen Person auf der Strecke - auch wenn die meisten "Beurteilungskriterien" sinnlos sind...

VG Christoph

Anonym hat gesagt…

Ich finde, es ist schon komisch: Bei meiner Schule sind viele der angeblichen Lehrer gar nicht Lehrer bei uns (also hat irgendjemand aus Jux falsche Namen reingestellt?!) oder tauchen mehrfach auf und die Namen sind unterschiedlich geschrieben. Und wenn ich sehe, mit welchen (ganz klar falschen) Namen sich meine Mitschüler anmelden, frag ich mich, ob das alles wirklich nur ein Spaß ist (und nebenbei mal ein Lehrer schlechtgemacht werden kann) und wohin das führen soll?
An die Lehrer: Regt euch nicht auf! (Aber können die das lesen, wenn sie hier nicht angemeldet sind? Und wie soll sich ein Lehrer anmelden?? Kann er doch eigentlich nur als "Schüler", oder?)
Der Schnitt meiner Schule ist übrigens 2,5 - ist doch gar nicht schlecht! (Jedenfalls besser als der Schnitt bei uns Schülern, denke ich mal ;-) )

Estra E., Köln

Anonym hat gesagt…

Kurz zu meiner Person: 39 Jahre, Vater zweier Söhne (13 & 11 Jahre), KEIN Lehrer...

Nach einiger Recherche in Richtung ehemaliger (Lehramts-) Kommilitonen, die mittlerweile als Lehrer tätig sind, kann ich ohne Einschränkung sagen:
Die Bewertungen decken sich mit meinen Eindrücken von diesen Personen !

- Diejenigen, denen es absehbar um den Beamtenstatus incl. Pension und die im Vergleich zur Privatwirtschaft üppigen Urlaubstage ging, diejenigen also, die den Beruf des Lehrers nicht als Berufung im eigentlichen Sinne, sondern als Möglichkeit der Absicherung sahen, die Damplauderer und Wichtigtuer, haben DURCHWEGS Benotungen schlechter als 3.

- Demgegenüber die Lehrämtler, die sich schon während des Studiums in Arbeitskreisen oder Fachschaften engagierten, die breite soziale Kontakte hatten, und die ( BEISPIEL !!) mündliche Referate nicht als Pflichtübung zur Erlangung eines Scheines sahen sondern als Möglichkeit sich selbst persönlich und die Mit-Seminaristen fachlich weiterzubringen – kurzum diejenigen, die bereits im Studium aufgrund Ihrer Persönlichkeit bei den Anderen gern gesehen waren, besitzen auch wiederum DURCHGÄNGIG gute Benotungen durch Ihre Schülerinnen und Schüler.

- Ein kurzer Blick auf meine ehemaligen Lehrer: Auch hier ZUSTIMMUNG – viele sind offensichtlich lern- und kritikresistent.

Entsetzt hat mich die Reaktion einiger Lehrer, die in offensichtlicher Unfähigkeit mit dieser Situation umzugehen, sich zu wahren HASStiraden hinreisen lassen:

„Spickmich ist und bleibt nicht nur eine widerliche Denunziationsseite auf der mit ekelhaften Kriterien Lehrer "benotet" werden, nein die Macher entblöden sich nicht, ihr Publikum dreist anzulügen…“

-> Weitere Kommentare überflüssig.

Auch interessant der implizite Versuch den Schüler zu drohen:

„Dass den Schülerinnen und Schülern vorgegaukelt wird, sie blieben auf SpickMich anonym, ist ja auch ein schlechter Witz. Ich habe jede und jeden herausgefunden, der mich benotet hat. Da wollen wir mal hoffen, dass ich professionell genug bin, das nicht irgendwo einfließen zu lassen. *grins*, wie man so schön sagt.“

Verehrte Lehrerschaft: Lernen (!!!) Sie mit dieser Art des Feedbacks zukünftig umzugehen. Jede und jeder Angestellte(r) außerhalb Ihres Elfenbeinturmes hat sich einer Bewertung entweder durch Vorgesetzte oder durch Kunden zu unterziehen. LERNEN Sie weiterhin, aus derartigen Benotungen Konsequenzen für Ihr Handeln abzuleiten.

Und ganz besonders an die o.e. Verfasser der Zitate: LERNEN Sie, dass Ihre Schüler nicht Ihre Feinde sind, sondern Kinder, denen Sie durch Ihren beruflichen Auftrag und durch Ihr maßgebliches Wirken Werte vermitteln sollen. Sofern Sie hierzu nicht im Stande sind: Gestehen Sie sich eine verfehlte Berufswahl ein und ziehen Sie im Interesse unserer Kinder die Konsequenz.

Fairerweise möchte ich ganz klar sagen, dass ich den weitaus überwiegenden Teil der Lehrer, so wie ich diese aus Gesprächen an Elternabenden und Sprechstunden kennengelernt habe, für definitiv kompentent und engagiert halte !!!

Aber offensichtlich gibt es auch die Anderen… Und ganz klar. Bei einem Notendurchschnitt von 4.x und mehr als 10 Bewertungen frage ich schon mal (auch bei meinen Kindern) nach, was hier eigentlich gespielt wird und inwieweit ich als Elternteil noch davon ausgehen kann, dass noch Unterricht nach grundsätzlichen pädagogischen Ansätzen stattfindet. Insofern ist die aus dieser Site entstehende Transparenz mehr als begrüssenswert!

Aber abschließend doch noch eine Bemerkung bzgl. der Aussage der Bewertungskriterien: Auffallend bei den TOP10 – Bewertungen ist, dass die besten Lehrer auch gute Benotungen im Kriterium „Sexy“ besitzen. Optik ist wohl doch (wie immer und überall) ausschlaggebend….

Lehrerin hat gesagt…

Mir gefällt die Seite (und nebenbei habe ich mich auch schon köstlich amüsiert).

All diejenigen, die miserable Noten kassieren (besonders für den Unterricht an sich), sollten sich mal fragen, warum das wohl so ist.

Mit der Sexyness ist das natürlich so eine Sache (eine 25-jährige Lehrerin wird da sehr wahrscheinlich besser abschneiden als der 65-jährige Kollege), aber, herrjeh, ein bisschen Augenzwinkern ist doch in Ordnung (und die Kleidung etwas aufzupeppen hat auch noch niemandem geschadet).

Daniel hat gesagt…

Diese Seite hat keinen realen Bezug, da sich jeder auf jede beliebige Klasse anmelden kann. Für die Schüler kein Vorteil; für die Lehrer/innen nur Nachteile, indem ihre Leistungen verfälscht werden. Aber dass die Urheber der Seite genausowenig Ernsthaftigkeit an ihrem Projekt sehen, wird dadurch deutlich, dass man Lehrer/innen nach ihrem Sexepeal beurteilen kann.

Meine Meinung: Darauf hat die Welt gerade noch gewartet.

Anonym hat gesagt…

Ich finde das eine prima Sache, wo sonst haben Schüler die Möglichkeit, ein Feedback zu geben? Mal ehrlich, Lehrer, die Konflikte mit Schülern haben, vermeiden doch oft ein offenes Gespräch und tun so, als seien sie unfehlbar, aus Angst, es könnten noch weitere Kritikpunkte zur Sprache kommen.
Als unsere Tochter sich über Probleme mit einer Lehrerin beklagte, sind wir zunächst davon ausgegangen, daß es an ihr selbst liegt und haben mit der Lehrerin Kontakt aufgenommen, um das Problem zu erörtern. Wir haben auf unsere Tochter eingewirkt und mit der Lehrerin an einem Strang gezogen, wie man so schön sagt.
Die Situation besserte sich nicht.
Als ich mich in einem einzigen Fall auf die Seite unserer Tochter stellte, weil sie hier nachweislich keine Schuld traf, mußten wir erleben, wie diese Lehrerin, nachdem sie in dieser Sache nicht weiterkam, regelrecht nachgetreten hatte, indem sie etwas zur Sprache brachte, was schon Wochen zurücklag, nur damit sie eventuell doch noch einen Keil zwischen uns treiben konnte.
Es war also nicht nur der bloße Eindruck einer pubertären 14 Jährigen!
Zum Glück geht diese Lehrerin jetzt in Mutterschutz und wir werden sehen, ob mit einer neuen Klassenleitung die Situation wieder besser wird.
Ich denke, daß leider nicht alle Lehrer genug pädagogisches Geschick haben, um besonders in der Pubertät Jugendliche für den Unterricht zu interessieren und bis zum Schulabschluss wohlwollend zu begleiten. Hier wird den Lehrern lediglich das abverlangt, was sie von ihren Schülern auch erwarten: Kritikfähig zu sein und sich mit einem Urteil abzufinden, welches von anderen Menschen abgegeben wird.
Hat schon mal ein Lehrer darüber nachgedacht, daß er mit den Noten auf dem Zeugnis eines Jugendliche letztlich sich selbst und seine eigenen Leistungen als Lehrer bewertet?
Bei einem Zeugnis, auf dem nur Fünfen stehen hat meiner Meinung nach nicht der Schüler, sondern der Lehrer versagt, denn er war nicht in der Lage, sich auf diesen Schüler einzustellen und ihm den Unterrichtsstoff angemessen zu vermitteln.
Also, nicht wieder nur beschweren, sondern die Seiten als Ansporn nutzen.

Anonym hat gesagt…

Also das mit dem sexy find ich sooooooooooooooooooooooooo unwichtig. Es ärgert mich auch, weil ich so denk ich nicht über meine Lehrer.
Ändert das! Vorher bewehrte ich hier niemand.

Adrian Urban hat gesagt…

Ich find' die Entscheidung gut. Es ist ja eigentlich sowas wie eine Freie Meinungsäußerung.

Anonym hat gesagt…

Wer lesen kann hat’s im Leben leichter.
Gefühle hin oder her aber die Rechtslage ist doch entscheidend. Das dürfen die Seitebetreiber auf keinen Fall vergessen. Die haben gestern vom Gericht das Recht bekommen nur, weil, Zitatat: "persönliche Angaben der Lehrerin zuvor bereits auf der Homepage der Schule veröffentlicht worden seien, offenbar mit ihrem Einverständnis".
Was passiert, wenn die Lehrerin jetzt ihre Erlaubnis auf die Veröffentlichung Ihrer Daten entzieht?
Oder andere Lehrer, die hier auch so fragwürdig bewertet worden, und ihre persönliche Daten nirgendwo veröffentlicht haben, die neue Klage einreichen?
Dann dürfen die Seitebetreiber sich warm anziehen.

Anonym hat gesagt…

Der Erfolg schulischer Arbeit hängt wesentlich vom Verhältnis Schüler-Eltern-Lehrer ab. Dieses Verhältnis beruht auf Vertrauen, gegenseitiger Achtung und Wertschätzung und ist besonders schützenswert.Deshalb ist die Gerichtsentscheidung aus pädagogischer Sicht nicht nachzuvollziehen.
Das Internet bietet eine Vielzahl technischer Möglichkeiten um die Kommunikation aller Beteilgten an schulischen Prozessen zu verbessern und zeitgemäß zu gestalten. "Spickmich.de" trägt dazu sicherlich nicht bei.

Anonym hat gesagt…

Ich konnte mich mit gefälschten Daten anmelden.

Alleine diese Tatsache wird "spickmich.de" irgendwann den Kopf kosten!

Anonym hat gesagt…

Hallo,

ich kann diesen ganzen Hype nicht verstehen.

Zuerst einmal: ich bin 35 und kein Lehrer.

Klar kann man über einzelne Punkte der Bewertung streiten. Schrieb hier doch eine Lehrerin "Eine Beurteilung meiner sexuellen Attraktivität hat auf einer öffentlichen Internetseite nichts zu suchen und ist ein Eingriff in meine Persönlichkeit, besonders als Frau würde ich das extrem verletzend empfinden, egal bei welcher "Note"." Warum in Zeiten der Gleichberechtigung "besonders als Frau" gerade ausschlaggebend sein soll verschließt sich mir jedoch.

Aber zurück zum Thema. Ich glaube das diese Plattform für Schüler die einzige Möglichkeit ist den Lehrern einen Spiegel vorzuhalten. Die große Anzahl der positiven Bewertungen zeigt doch, dass alles halb so wild ist.

Leider drückt sich die Lehrerschaft seit Jahren um ein erfolgabhängiges Bezahlmodell. Vermutlich aus den gleichen Gründen wieso jetzt einige vor Gericht zogen. Die Schüler sollen "das Essen was auf den Tisch kommt". Und jetzt wo die Schüler dendlich ein Ventil haben, beschweren sich diese.

Merkwürdig war doch, dass die Lehrerin vor Gericht zog, die extrem schlecht abschnitt. Hat diese sich einmal Gedanken gemacht wieso? Nein, es waren ja die bösen Schüler.

Ist jemand vor Gericht gezogen der gut Abschnitt? Nein!

Es ist wie im wahren Leben wer nichts zu verbergen hat, der fürchtet auch nichts.

Ach ja, liebe schlecht bewertete Lehrer: je mehr aufhebens ihr um diese Sache macht, desto mehr werden die Schüler diese Seite beachten.

Und zum Schluss noch eines: Meine Tochter (5. Klasse) hat auch 3 Lehrer sowie die Schule bewertet. Die Schule hat einen Schnitt von 2,6 und ich muss sagen, dass sie trotz ihrer jungen Jahre die Lehrer sehr, sehr fair un dgerecht bewertet hat.

Fazit: über einzelen Bewertungsmuster kann man tatsächlich streiten, aber vom Prinzip geht die Notenvergabe in Ordnung. Sollte eine Schule dies intern einführen (wie in der freien Wirtschaft eine Mitarbeiterbefragung), hätten die Schüler vermutlich den Weg über "Spickmich" gar nicht mehr nötig, oder?

Anonym hat gesagt…

Schade, dass ausgerechnet die Lehrer in dieser Diskussionsrunde teilweise sehr ausfällig werden.

Es gibt da so einen Spruch mit dem Apfel und dem Baum...

Liebe Lehrer, der eine oder andere von ihnen nimmt sich definitv zu wichtig.

Oder glauben sie, die ganze Welt schaut jetzt nach ihren Bewertungen? Da es keine Lehrer-Suchfunktion gibt beschränkt sich der Personenkreis auf diejenigen die zumindest wissen auf welcher Schule derkenige arbeitet.

Und eines zum Schluss: gute Leistungen (und zwar aus Sicht des Publikums, sprich den Schülern) geben auch Noten!!!

Und immerhin, der größte Teil der Lehrerschaft hat gute Noten. Also, immer erst an die eigene Nase fassen.

Anonym hat gesagt…

Liebe Lehrer, was würdet ihr mit einem schlechten Schüler machen der zu euch kommt und sagt "hey ich bin deshalb so schlecht weil ihr Unterricht Scheiße ist. Sie gehen nicht genügend auf mich ein"??

Was würden die meisten Lehrer wohl machen ???

Genau, deshalb bleibt nur der anonyme Weg. Leider!!!!!

Anonym hat gesagt…

Ich unterrichte aufgrund des Lehrermangels mittlerweile auch ein Fach, das ich nicht studiert habe. Logischerweise ist der Unterricht in diesem Fach noch verbesserungswürdig.
Was mir wirklich helfen würde, wäre eine Aufteilung der Bewertung nach verschiedenen Fächern.
Außerdem möchte ich den anderen Kritikern Recht geben: Jeder kann sich mit einem Alias eintragen. Das finde ich echt jämmerlich.

Anonym hat gesagt…

Spick mich wendet sich an potentielle BIld-Zeitungsleser, die RTL für einen Kultursender halten.

Anonym hat gesagt…

"Ihr Kommentar wurde gespeichert und wird nach der Bestätigung durch Blog-Eigentümer sichtbar".

Die Initiatoren der Spickmich-Seite zeigen unfreiwillig,dass ihr anonymes Konzept sehr fragwürdig ist.Sie haben zu Recht Angst vor den niederen Instinkten ihrer User.

Anonym hat gesagt…

Also Spickmich ist echt cool, und ich finde so etwas gehört an die Öffentlichkeit.

Anonym hat gesagt…

Ich finds voll cool!!!
Nur lehrer könn die seite scheiße finden, da die uns eh immer fertig machen ham se das eindeutig verdient!!!!

Anonym hat gesagt…

Hi.
Bin Lehrerin und fair benotet worden und mit einer ähnlichen Note wie in den Lehrerbewertungen, die meine Schüler am Ende jedes Schuljahres ausfüllen.
Mich hat hier vor allem der Kommentar einer Mutter geärgert, die behauptet, wenn ein Schüler nur 5en auf dem Zeugnis hätte, seien ja wohl eindeutig die Lehrer schuld.
In meinen Augen sind meine Schüler interessante und ernstzunehmende Menschen. Wenn mir dieses Gefühl bei einzelnen Schülern verloren geht, liegt das vor allem an einem: Am Elternhaus. Ich kann nicht in drei Stunden Unterricht pro Woche bei 5 von 30 Kindern frappante Vernachlässigungs- und Erziehungsfehler ausbügeln. Manche Schüler kommen leider schon kaputt bei uns an. Wir wäre es also mit einer Seite, auf der ausgebildete Erzieher und Pädagogen öffentlich Eltern bewerten könnten?
Na? Wie fänden Sie das? Sie haben doch sicherlich versucht, alles richtig zu machen? Trotzdem Zweifel? Lieber doch nicht öffentlich bewertet werden? Was werden Ihre Nachbarn sagen? Wären Sie auch mit einer 2,4 zufrieden?
LG

Anonym hat gesagt…

Oh mein Gott...Meine Güte...Lehrer, stellt euch doch nicht so an, ihr redet auch im Lehrerzimmer über Schüler...und das hier ist halt unser Lehrerzimmer!!

Hammer solche Fälle...ich wette hier beschweren sich nur die Lehrer, die von ihren Schülern schlecht bewerten worden sind.
Naja ist ja auch ein schei* Gefühl wenn man im Unterricht geht und weiß "Die Schüler finden mich hässlich, mögen mich nicht usw"
Aber so ist das nunmal neh...also nicht übertreiben Lehrer ok?? Dann ist alles gut... ;)

Feline Leocardia hat gesagt…

Ich finde die Seite einfach nur dämlich, weil die Kritiker anonym bleiben während die Kritisierten namentlich genannt werden.
Außerdem können wenige Spackos, ja wohl meist schlechte Schüler, ein vermeintliches Meinungsbild machen. Ergo ist dies nicht lesenswert und wird auch kaum impulsgebend zur Verbesserung von Unterricht beitragen.
Wer über dem Intelligenzquotienten eines Bodendeckers liegt, dürfte sich mit seiner Kritik direkt an den Adressaten wenden. Und zwar nicht per Ankreuzverfahren, sondern in Form ganzer Sätze.(Ist schwer, ich weiß!)
Den einzigen Nutzen, den ich hier sehe, ist, dass den Pubis hier ne Plattform für ihre "Aggros" gegeben wird und sie somit an harmloserer Stelle Dampf ablassen als im Klassenzimmer.
Aber es passt natürlich: immer sind die andern Schuld! Vor allem die Lehrer. Und weil jeder in Deutschland der Schulpflicht unterliegt, ist halt auch jeder dort gewesen und hält sich für kompetent, eine Berufsgruppe zu beurteilen.

Anonym hat gesagt…

Es ist schon traurig, dass viele Lehrer sich offenbar nicht mit Kritik auseinandersetze wollen. Kritiker werden hier diffamiert, es wird ihnen sogar das Recht auf Kritik abgesprochen (weil sie die didaktischen Fähigkeiten nicht wirklich bewerten können).
Sehen wir uns einmal erfolgreiche Unternehmen an: Dort wird die "Kundenrückmeldung" sehr ernst genommen, auch (oder gerade) wenn sie negativ ist. Und was ist mit den anderen? Die tun Beschwerden als "Nörgelei von wenigen" ab, die dem Unternehmen ja doch nur schlechtes wollen.

Wer gewinnt im Wettbewerb?

Und jetzt die Frage: wer ist Kunde an den Schulen? Sowohl Schüler, als auch Lehrer als auch die Gesellschaft. Und alle haben ein Recth auf Krtitik - jeder aus seiner persönlichen Empfindung. Und jeder Lehrer hat das Recht, sich gegen diese negativen Äußerungen zu wehren.

Ich schlage daher vor, dass die Lehrer auch eine Selbstdarstellung liefern dürfen, die vielleicht zu einer Versachlichung beitragen kann. Ansonsten ist spickmich eine gute Idee. Schade, dass es das nicht vor 30 Jahren auch schon gegeben hat - ich hätte auch zu meinen Lehreren (es gab gute und weniger gute) gern einmal auf eine solche Art meine Meinung gesagt.

Anonym hat gesagt…

Anonym hat gesagt...

Also das mit dem sexy find ich sooooooooooooooooooooooooo unwichtig. Es ärgert mich auch, weil ich so denk ich nicht über meine Lehrer.
Ändert das! Vorher bewehrte ich hier niemand.

12. Juli 2007 16:34


Hahahahahahahahahahahahahahahahaha,
deine Lehrer wuerd ich echt schlecht bewerten,..

Die haben dir ja mal GARNICHTS beigebracht,....hahahahahahahahaha

alexkoenig hat gesagt…

Welche Marketing-Strategie steckt wohl hinter diesem Angebot? Wir sind gespannt auf die ersten Werbeeinblendungen. ;-)

Anonym hat gesagt…

Spickmich ist der falsche Weg; schlampig und Konfrontation fördernd. Jeder kann unter dem Deckmantel der Anonymität sich für jede Klasse anmelden. In einem Fall kekommt der Hausmeister Noten für seinen Unterricht und seine Benotungspraxis. Namen von Lehrern tauchen mehrfach in falscher Schreibweise auf und werden unterschiedlich gezählt. "Sexy" etc. verletzt klar die Persönlichkeitsrechte der Lehrer. Das "sexy" Aussehen von Ärzten, Gemüsehändlern und Schülern wird auch nicht im Internet beurteilt.
Rückmeldung ist für Lehrer wichtig, aber nicht anonym im Internet.

Prof.Unrat hat gesagt…

Ich habe heute aus der Süddeutschen Zeitung von dieser Seite erfahren und mich, da ich Lehrer bin, gleich mal eingeloggt. Angemeldet habe ich mich als Schüler unter den Nickname Josef K. an einer Schule, an der ich vor fast dreißig Jahren mal als Refenrendar tätig war. Als Passfoto habe ich Udo Lindenberg gewählt, einen Musiker, den heute vermutlich kaum eine Schülerin oder ein Schüler kennt.
Jetzt kann ich also an dieser Schule, an der ich angeblich Schüler bin, Lehrerinnen und Lehrer beurteilen. Ich kann, wenn ich möchte, alte Rechnungen mit früheren Kolleginnen und Kollegen begleichen usw. Alleine dieses Beispiel zeigt die Fragwürdigkeit dieser Seite.
Hier im Blog habe ich einige sehr interessante Äußerungen gelesen. Das Bedürfnis von Eltern und Schülerinnen/ Schülern, Lehrerinnen/ Lehrer zu beurteilen, halt ich für sehr legitim und auch notwendig. Nur der Weg über diese Seite ist so ziemlich der verkehrteste, den man gehen kann. Lehrerinnen/ Lehrer werden hier mit Klarnamen gelistet und jeder beliebige Mensch kann anonym irgendwelche Urteile zu diesen Menschen abgeben. Fair ist ein solches Verfahren nicht und gibt den Kolleginnen und Kollegen keine verwertbare Rückkopplung.
Ich nehme an, es wird, je nach Erfolg dieser Seite, demnächst das entsprechende Equipment zu kaufen geben, also T-Shirts, Kugelschreiber usw. mit dem Aufdruck "www.spickmich.de". Ist ja auch ein aufschlussreiches Wortspielchen :"spickmich" reimt sich prächtig - na worauf wohl?
Josef K.

Anonym hat gesagt…

Ab dem Schuljahr 2007/2008 gibt es in NRW für Schülerinnen und Schüler auf den Zeugnissen sogenannte "Kopfnoten", mit welchen das Arbeits- und Sozialverhalten bewertet wird. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Schüler, von dem bekannt wird, dass er die Lehrer seiner Schüler bei Spickmich bewertet hat, Gefahr läuft, über diese "Kopfnoten" meines Erachtens zurecht sanktioniert zu werden. Denn fair und sozial ist eine Person, die andere Leute öffentlich diffamiert, nicht. Wie fändet Ihr ein "unbefriedigend" im Bereich "Sozialverhalten", wenn es um das Bewerbungszeugnis geht?

Zu der "Mutter" vom 3.7.2007: ich glaube, dass viele Lehrer sehr erfreut wären, wenn sie nicht auf Klassenfahrten müssten, denn diese bedeuten - zumindest in der Sekundarstufe 1 - extrem mehr Stress als Unterricht - und verursachen zudem noch Kosten. Ein Lehrer, der mit Schülern in ein Sportcamp fährt und diese selbst 7 Stunden täglich trainiert, muss dafür auch noch bezahlen. Die Klassenfahrten, liebe Mutter, haben Ihre gewählten Vertreter der Schulkonferenz abgestimmt. Es handelt sich um einen Teil des Schulprogramms. Wenn Schüler fahren, müssen Aufsichtspersonen mitfahren. Leider sind es häufig - und da gebe ich Ihnen Recht - die gleichen, nämlich die jungen Lehrer, die mitfahren - denn die Älteren haben häufig einfach keinen Nerv mehr dazu.

Anonym hat gesagt…

Zunächst einmal möchte ich sagen,
dass ich von der Lehrschaft etwas
entäuscht bin, da einige Lehrer ZU
abfällig werden.Und ich verstehe
auch nicht warum sich Lehrer über
so etwas hier beschweren? HALLO?
Ihr seid Lehrer gewoden!!!!!!!!
Keine Kindergärtnner die nebebei
Windeln wechseln!!!1!!!!!!1
Ich glaube aber immer noch, dass
diese Seite keine Provokation sein soll, sondern eher da ist um Lehrer auf andere Art leicht zu nerven und auch so zu Druckabbau führen kann und so ein Attentat
verhindert wird

love you all

Anonym hat gesagt…

...dass "einige Leute nicht damit klarkommen, dass man ihren Unterricht, ETC." bewertet, stimmt so nicht.
Ich denke aber, dass es v.a. um das "etc." geht.
Wieso spielt es eine Rolle, wie ein Lehrer aussieht? Muss man "sexy" sein um jemandem etwas beizubringen? Die Kriterien, unter denen bei "spichmich" Lehrer "benotet" werden sind einfach die falschen.... Und was die Tatsache betrifft, dass Lehrer ja auch Schüler benoten, bleibt nur zu sagen: Sie haben die Kompetenz dazu UND sie bewerten die Schüler nach ihren Leistungen. Ich würde mal gerne die Gesichter einiger Schüler hier sehen, wenn Lehrer anfingen, die Schüler-Optik, Sexappeal oder deren Coolness zu bewerten...

Anonym hat gesagt…

Es gibt Lehrer, für die das Wort "Motivation" ebenso ein Fremdwort ist wie "Menschlichkeit".

Diese Lehrer sind meistens aus der älteren Generation und werden oftmals von den Rektoren gedeckt und treiben weiterhin ihr Unwesen.

Solange es hier kein Umdenken gibt, wird es unzufriedene Kinder, Jugendliche und Lehrer geben.

Motivation ist ein Zauberwort, das schon bei den Erstklässlern die Einstellung stärkt "Wenn ich etwas lerne, habe ich Erfolg".

Auch wenn man heute in die Grundschulen schaut, wie Lehrer mit Legasthenie umgehen... Ein Grauen.

Hier werden Seelen gebrochen und an den Pranger gestellt!

Mit Motivation zur rechten Zeit würde sich nicht nur der Ton in der Schule ändern!

Traurig, traurig, traurig

Anonym hat gesagt…

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
Meine Schüler benoten mich seit vielen Jahern, aber ich kenne auch die Angst mancher Kollegen vor Schülerzensuren.

Anonym hat gesagt…

Entlavend wie manche Lehrer panisch werden wenn man ihre psychischen Gebrechen oder ihre Inkompetenz in das Licht der Öffentlichkeit zerrt. Unfähige Lehrer entlassen!

Anonym hat gesagt…

Ob sich auf dieser Seite konstruktive Kritik äußern lässt, kann ich nicht beurteilen, aber es ist doch nun mal so, dass z.B die oft angesprochenen, schulinternen Bewertungen nur von den wenigsten Schulen praktiziert werden. Dabei wäre es aber wichtig, den Schülern auf diese Weise ein Sprachrohr zu schaffen, denn schließlich werden sie bis zu 13 Jahre von Lehrern bewertet.

Außerdem: Es ist naturlich richtig, dass ein Großteil der Lehrer mit Unterricht und Vorbereitungen eine sehr lange Wochenarbeitszeit hat, aber leider interessiert sich nie jemand für die Arbeitszeit der Schüler. Ich komme mit Schulstunden und schulischen AGs auf gut 41 Stunden(davon 36 Schule) und ich bin keine Außnahme.

Alles gute, Schülerin 11.Klasse,Gymnasium

Anonym hat gesagt…

Ich finde erstaunlich, wie ernst einige Lehrer und auch Schüler diese Seite nehmen. Dass die Bewertung mit der Kategorie "Sexy" beginnt, lässt doch direkt erkennen, dass es nicht um eine ernsthafte Lehrerkritik geht. Also liebe Kollegen, lasst den Schülern ihren Spaß und die Möglichkeit des Frustabbaus. Wer sich durch schlechte Bewertungen auf diesem Niveau persönlich beleidigt fühlt, tut den Machern dieser Seite zuviel der Ehre!

Anonym hat gesagt…

Diesen Beitrag vom 19. Juli 2007 08:19 habe ich mir erlaubt für die Schülerseite und Elternseite zu adaptieren:

"1. Es gibt [Schüler], für die das Wort "Motivation" ebenso ein Fremdwort ist wie "Menschlichkeit".

Diese [Schüler] sind meistens [in der Pubertät] und werden oftmals von den [Eltern] gedeckt und treiben weiterhin ihr Unwesen.

Solange es hier kein Umdenken gibt, wird es unzufriedene [andere] Kinder, Jugendliche und Lehrer geben.

Motivation ist ein Zauberwort, das schon bei den Erstklässlern die Einstellung stärkt "Wenn ich etwas lerne, habe ich Erfolg"; [später aber von ganz allein für die Zeit zwischen 13 und 15 verschwindet].

Auch wenn man heute [auf Pausenhöfe und youtube]schaut, wie [Schüler] mit [den Fehlern ihrer Lehrer] umgehen... Ein Grauen.

Hier werden Seelen gebrochen und an den Pranger gestellt!

Mit Motivation zur rechten Zeit würde sich nicht nur der Ton in der Schule ändern!

Traurig, traurig, traurig


2. Es gibt [Eltern], für die das Wort "Motivation" ebenso ein Fremdwort ist wie "Menschlichkeit".

Diese [Eltern] sind meistens [frustiert über die Leistungsbereitschaft ihrer Sprösslinge]und werden oftmals von [der Öffentlichkeit] gedeckt und treiben weiterhin ihr Unwesen.

Solange es hier kein Umdenken gibt, wird es unzufriedene Kinder, Jugendliche und Lehrer geben.

Motivation ist ein Zauberwort, das schon bei den Erstklässlern die Einstellung stärkt "Wenn ich etwas lerne, habe ich Erfolg".

Auch wenn man heute in die Grundschulen schaut, wie [Eltern] mit [Unzulänglichkeiten der Mitschüler ihrer Kinder] umgehen... Ein Grauen.

Hier werden Seelen gebrochen und an den Pranger gestellt!

Mit Motivation zur rechten Zeit würde sich nicht nur der Ton in der Schule ändern!

Traurig, traurig, traurig"

Was ich mit dieser - natürlich ironischen - Darstellung meine, ist, dass meines Erachtens alle drei am Schulleben beteiligten zu gleichen Anteilen Schuld an der Schulmisere haben. Nur wenn ich mein Gegenüber akzeptiere und ihm den nötigen Respekt entgegenbringe, kann Kommunikation gelingen. Deshalb reicht es nicht aus, dass allein die Lehrer sich ändern. Das wäre eine sehr naive Vorstellung.

Ich frage mich, wie sich ein Lehrer zum Positiven wenden soll, der in sämtlichen Bereichen schlecht bewertet worden ist, ohne dass ihm Hinweise zur Verbesserung seiner Arbeit gegeben werden.

Meine Tochter brachte zum Halbjahr eine sogenannte "Lern- und Förderempfehlung" mit nach Hause, da sie in Erdkunde auf dem Zeugnis ein "mangelhaft" hatte. Die Empfehlungen des Lehrers nahm sie sich zu Herzen und hat im letzten Zeugnis dann ein "befriedigend" bekommen. Was ich also fordere, ist konstruktive Kritik statt bloßer Diffamierung unter der Voraussetzung, dass alle drei Personengruppen an einem Strang ziehen.

Wenn Lehrer schon namentlich genannt und bewertet werden dürfen (vgl. das Gerichtsurteil), dann müsste es doch auch möglich sein, eine Plattform zu bieten, auf der Schüler ihren Lehrern Verbesserungsvorschläge unterbreiten können. Vielleicht sogar so etwas wie:
"Wenn Sie künftig ... machen, sind wir bereit ... zu machen."
Da hätten doch alle was davon.

Dies ist ein Vorschlag für Euch Studis, Tino und wie Ihr alle heißt, zur Verbesserung Eurer Seite. Die rechtliche Unterstützung habt Ihr ja jetzt, zumindest bis das Verfahren in die nächste Instanz geht, was ich übrigens vermute.

Mit freundlichen Grüßen

eine Schulpflegschaftsvorsitzende

Beatrix Sonnenfels hat gesagt…

Hallo,

ich bin seit 12 Jahren keine Schülerin mehr und bin in Süddeutschland zur Schule gegangen. Habe jetzt ein Abenstudium begonnen bei dem ich gut 2 Semester gebraucht habe um meine Lernzellen überhaupt auf das geforderte Niveau zu bringen. Immer noch mehr schlecht als recht.
Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, fallen mir Lehrer mit Klarsichtfolien, die mit einem Projektor an die Wand geworfen wurden, ein. Markant waren die Fehlzeiten verschiedener Lehrer, Vertretungen die nicht erschienen oder dann einfach nur so eine Aufsicht im Klassenraum waren, bei dem wir uns dann ruhig selbst beschäftigen sollten. Mathematik zog an mir vorbei wie ein D-Zug usw. aber ich war auch keine einfache Schülerin. Den nötigen Backround um meine Problematik zu verstehen hatte ich nicht.
Es gab auch eine Lehrerin die Sexy war. Sie hatte Ausstrahlung, wirkte sportlich, kleidete sich sehr gut und machte einen wirklich gepflegten Eindruck. Leider war das bei ihren Kollegen kaum der Fall.

Es ist toll was hier bewegt wird. Viele zeigen plötzlich ihr wahres Gesicht.
Weiter so! Um so mehr man kommuniziert, konfrontiert und reflektiert um so größer ist doch die Möglichkeit zu lernen und zu wachsen und Dinge zu regulieren, oder?

Beatrix Sonnenfels

Micha hat gesagt…

Ich kann nicht verstehen wieso sich einige Lehrer so über diese Seite hier aufregen.

Sollte man sich nicht lieber fragen, wieso ein Lehrer/in schlecht abgeschnitten hat bei den Schülern, um den Unterricht in einigen Punkten besser und vielleicht auch freundlicher zu gestalten?

Meine alte Klassenlehrerin hat uns diese Internetpräsenz sogar vorgestellt, mit den Hinweiß wir sollten uns auf der Seite auch mal umsehen.

Gut das es Lehrer gibt die nicht alles so ernst nehmen wie den Benotungspunkt "sexy" und mit Kritik umgehen können.

Schüler müssen sich ja auch ständig Kritik und bei einigen Lehrern sogar Spott aussetzen.

Auf dieser Seite wird der Spieß mal umgedreht und direkt kommen Paradebeispiele für un kritikfähige, weltfremde Lehrer aus den Löchern.(Beitrag 3.) "Bis dahin kann ich meinen Schülerinnen ja auch die Zeugnisse aushändigen mit den Worten: Du siehst scheisse aus.Sechs."
-Anscheinend wurde ihre Attraktivität nicht besonders hoch bewertet. Ist diese schlechte Note für sie kein kleiner Fingerzeig sich dies bezüglich positiv zu verändern? Naja, genug geschrieben,...

Grüße,
Micha (Schulabgänger/Realschule aus Essen)

Anonym hat gesagt…

Ich kann mich nur der Anonym-Schreiberin vom 3. Juli 2007 00:13
vollkommen anschließen.
Sobald man etwas Negatives über Lehrer sagt, auch wenn man es noch so höfflich ausdrückt, schnauben die Meisten Lehrer, wobei ich die Meisten betone und wirklich nicht alle meine, wutentbrannt los, was sich dann später dementsprechend negativ auf die Noten auswirkt. Was mir bei Lehrer-Bloggern hier auch aufällt, ist, dass diese oft nur Schüler sagen, was doch direkt verallgemeinernd für alle wirkt; Das finde ich zum ,sorry, kotzen und merkte es oft auch bei Lehrern in meinem Unterricht.
In meinen Fällen habe ich dem Lehrer meist auch das Positive mitgeteilt, wobei das dann oft nichts mehr gebracht hat.
Auch möchte ich hier darauf aufmerksam machen, dass man einen Lehrer bei spickmich.de nicht einfach mit ",weil er blöd/scheiße/dumm ist bewerten kann"
Hier muss man schon einen anständigen Grund aufführen, was auch gut so ist.

Zudem kürt es gute Lehrer, womit man ihnen doch zugleich auch ihr gewolltes Positives verkündet.

Anonym hat gesagt…

Wer sich übrigens für Literatur über Lehrer interssiert, dem empfehle ich Lotte Kühns "Das Lehrerhasserbuch" .

Wolfgang Appell hat gesagt…

Dieses erstinstanzliche schwachsinnige Urteil wird keinen Bestand haben. Eigentlich gehören die unseligen Macher dieser Seite an den Pranger. Sie gefährden jeden Schüler und jede Schülerin, der/die sich überreden lässt, sich hier mit Klarnamen und Bild anzumelden. Dies widerspricht jeder Medienerziehung. Die Möglichkeit ein Lehrerfoto hochzuladen ist ebenso rechtswidrig, wie ein Internetranking von nicht öffentlichen Personen. Was glauben Sie was passiert, wenn man spaßeshalber eine solche Rankingseite für Richter eröffnen würde, mit ebensolchen würdelosen Kriterien? Bis zum nächsten Urteil fordere ich alle Kollegen und Kolleginnen zu einem zähen Partisanenkampf gegen spickmich.de auf. Besorgen Sie sich einen Login als Schüler, listen die Schüler Ihrer Schule auf, sprechen Sie diese an, ob das ihr Login sei. Klären Sie sie über die Gefahren im Internet auf, fordern Sie sie auf sich löschen zu lassen. Informieren Sie die Eltern, dass ihre Kinder im Weigerungsfalle auf einer Liste von Schülern stehen, die Internet-Mobbing betreiben. Hier gilt: mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.

Diese Seite lässt sich nachweislich sehr gut zum Lehrermobbing benutzen (ist an meiner Schule passiert). Lassen Sie sich nicht auf das Geschwafel der Betreiber ein. Diese wissen, dass ihre Site ohne die Möglichkeit der scheinbar anonymen Denuziation kaum attraktiv wäre. Kopierern Sie zweifelhafte Inhalte des schwarzen Brettes per Seitenscan und machen Schüler und Betreiber verantwortlich. Melden Sie sich mehrfach als Schüler an. Emailadressen gibt es wie Sand am Meer. Ranken Sie alle Ihre Kollegen in allen Kategorien mit 1. Fordern Sie die Kollegen auf gleiches zu tun. Geben Sie vorhandene Kollegen mehrfach ein, sodass ein Schüler nicht weiß, wen er jetzt bewerten soll. Erfinden Sie neue Kollegen wir Mickey Mouse oder Donald Duck und bewerten Sie sie. Machen sie die Seite lächerlich. Und machen Sie das alles Ihren Schülern bekannt, die Beobachtung der Seite, die Überfüllung durch die Lehrer und die dadurch verursachte Nutzlosigkeit und Lächerlichkeit der Seite. Machen Sie Ihren Schülern auf diese Weise klar, dass dieser Tummelplatz für sie verbrannt ist.

Anonym hat gesagt…

Super!
Wer sich für politische Themen, Gesellschaft und Zeitgenössisches interessiert, dem empfehle ich die BILD!

Mal ehrlich: Ich habe mich auch köstlich über das Lehrerhasserbuch amüsiert. Ich habe einige Lehrerexemplare dort auch wiedergefunden. Viel mehr amüsiert habe ich mich jedoch über die Autorin, die wie eine typische frustrierte Mutter an die Thematik herangeht und am Schluss des Buches dann doch zwei Seiten für all die Lehrer übrig hat, die die Kinder nicht auffressen, verprügeln, diffamieren und vorführen. Ich finde, das Buch hätte mal beim Literarischen Quartett besprochen werden sollen.
Für alle, die es lesen wollen: eine recht kurzweilige Literatur für ca. eine Stunde. Ich habe es in der Buchhandlung gelesen. Mehr bietet es nicht. Viel Spaß damit.

Anonym hat gesagt…

Mmmm... diese Portal in allen Ehren ;-) Ist ja wirklich ein lustiges Portal... Aber will ein Gedanke nicht aus dem Kopf gehen:
Es ist in Ordnung, wenn Schüler Lehrer benoten (im besten Fall sogar fair) und diese öffentlich machen....
Aber ein Lehrer bekommt rechtlich sehr große Probleme, wenn er die Noten der Schüler auch nur innerhalb des Klassenzimmers laut verkündet???
Seltsam!
Wie mag sich ein Schüler wohl fühlen, wenn auf der Schulhomepage die eigenen Zeugnisse, dämliche Zitate und ein unvorteilhaftes Foto stehen???

Klar, dass die Lehrer heulen hat gesagt…

Wenn ich "Lehrer" schreibe meine ich nicht "DIE Lehrer", sondern nur einige, wenn auch sehr zahlreich vorkommende Exemplare.
Lehrer sind die fleischgewordene Allmacht und Unfehlbarkeit. Sie können den beruflichen Lebenslauf eines Schülers gravierend beeinflussen, und oft tun sie es auch. Wer hat es nicht schon selbst erlebt: Man kann mit einem Lehrer einfach nicht diskutieren, wenn dessen Meinung feststeht. Einspruch beim Direktor? Vergiss es, der stellt sich fast immer vor den Lehrer, egal wie schief dessen Entscheidung ist.
Und warum ist das so?
1. Sobald ein Lehrer Beamter ist, kann ihm nichts mehr passieren. Warum soll er also fleißig sein und an sich arbeiten?
2. Wissensmäßig sind die Lehrer dem Schüler in ihrem Fach immer überlegen. Daraus verfestigt sich die Erkenntnis, dass alle anderen, auch die Eltern, unter ihnen stehen und belehrt werden müssen.
3. Nach einigen Dienstjahren denken die Lehrer zwangsläufig, die Schule sei das Leben. Sie kennen ja nichts Anderes.
Und jetzt werden sie mit Kritik konfrontiert! Ogottogott! In jeder anderen Branche ist das absolut normal, nur nicht bei den Lehrern.
Runter vom hohen Roß, liebe Lehrer! Ihr seid auch nur Menschen und mit Fehlern behaftet, wie alle anderen Menschen auch. Und sucht nicht immer nur die Fehler bei euren Schülern, sucht sie auch mal bei euch!

Anonym hat gesagt…

Wie ich schon immer vermutet hatte - Lehrer sind keine Menschen und für sie gelten demnach auch keine Grundrechte.
Wäre nur gespannt, nach wie vielen STUNDEN ein Lehrer mit einer öffentlichen Schülerbewertungsseite vom Dienst suspendiert würde!!! Vermutlich mit Abzug aller Pensionsansprüche.

Also lass deiner Rache freien Lauf. Die 4 in wasauchimmer war ja schließlich unfair und nicht verdient...

Anonym hat gesagt…

Ein Lehrer:

Wenn ich eine eins in allen Bewertungen hätte - das wäre für mich das sicherste Zeichen für mein Versagen als Lehrer.

Beliebt ist nicht gleich guter Lehrer!
Anbiederung ist nicht gleich guter Unterricht!
Nur noch gute Noten an alle Schüler zu Verteilen bedeutet den Untergang unseres Schulsystems!

Anonym hat gesagt…

wenigstens hat man hier als lehrer - im gegensatz zu schuelervz - einen einblick, wie man bewertet wurde. im schuelervz finde ich es zu sehr unter der guertellinie und ich habe meinen (anonymen) account wieder geloescht, da zu vieles unter die guertellinie ging (um meine person ging es weder hier noch dort).
wenn's schueler gluecklich macht...
mfg

Chris hat gesagt…

@Wolfgang Appell:

Hammer Kommentar. Ich lese nun seit einiger Zeit hier rum, und kommentiere auch einiges. Es ist ja der Hammer wie Lehrer sich hier auf den Stand von 10 - 15 jährigen begeben.

"Der hat zu mir doofmann gesagt, komm Freunde wir rächen uns"

Ich wette das macht mein Patenkind auch. Was Sie damit zeigen ist einfach nur das Sie nicht besser sind, wo soll z.B. mein Patnekind dann lernen Kritikfähig zu sein wenn es so etwas von den "Vorbildern" in der Schule vorgelebt bekommt.

Ich war weiß gott niemand der gut in der Schule war, ich hatte oft um meine Noten zu kämpfen, umso besser kenne ich es wie es ist wenn man auch mal einen Lehrer hat der "gegen einen" ist. Jetzt kommen Sie mir nicht mit "alle Schüler sind gleich" - der erste Eindruck zählt und Sie, wenn Sie in einen Klassenraum gehen, wissen auch wer in welche Ecke des typischen Klassenraums gehört und reagieren dementsprechend.

Warum stellen Sie sich nicht der Kritik? Und jetzt erzählen Sie mir nicht Sie nehmen sich Kritik zu Herzen die von einem 13-16 jährigen kommt, erst später in der Oberstufe kann man auch mal mit einigen(!) Lehrern über manche Dinge reden ohne sich direkt die Missgunst der Lehrerschaft zugezogen zu haben - und glauben Sie mir das habe ich. ;)

Aber was ich positiv finde, ist das sich mal ein Lehrer mit Namen äußert und nicht immer diese anonymen Feiglinge.

Anonym hat gesagt…

Mmmm... nichts gegen die Seite (ist ja erst mein zweiter Versuch, dass mein Beitrag hier freigeschaltet wird. Es ist ja schon irgendwie unterhaltsam, eine pseudodemokratische Plattform für einseitig orientierten Kritik zu schaffen. Evaluation sollte meiner Meinung nach im Klassenraum stattfinden! (So kenne ich es auch selbst aus der Uni)
Zu denken sollte einem jedoch folgendes geben: Die Initiatoren haben zunächst (!) ja ihre Meinung gerichtlich bestätigt bekommen, es sei rechtens, dass anonyme Schüler (wenn sie denn Schüler der Schule sind) Lehrer einer Schule mit fragwürdigen Kriterien beurteilen dürfen... ABER ein Lehrer darf noch nicht einmal die Noten laut im Klassenraum nennen, wenn der entsprechende Schüler nicht zustimmt! Wenn sich darüber ein Schüler beschwert, kann der Lehrer ernsthaft Probleme bekommen. Mmmmmh!!!????

Hansheinrich Hamel hat gesagt…

Ich staune nur, was alles möglich ist! Wie wäre es mit einem Internetauftritt "Spritzmich"? Wie ist mein Arzt?

Ich bin Lehrer und meine Benotungen sind niemals anonym, sondern immer nachvollziebar und begründbar. Da kann sich der Schüler bei Bedarf verteidigen oder ich meine Note.

Hoffentlich korrigiert eine höhere Instanz diese Unverschämtheit.

Anonym hat gesagt…

Die Lehrer sollen Garnicht erst auf diese Seite gehen!!!!!!!!!

Anonym hat gesagt…

@wolfgang appell
Ich bin auch Lehrerin und ich muss sagen: Bei meiner Schule gab es kein Mobbing, die Lehrer sind wirklich fair benotet und auf dem Schwarzen Brett stehen SMV-Veranstaltungen!
Es lieg also nicht an spickmich sondern vllt. eher an der jeweiligen Schule, oder? Ich finde es wirklich peinlich wie sie sich da in ihren Zorn hineingesteigert haben. WWas ist denn dabei wenn die Schüler hren Spaß haben? Sie können ja auch eine Seite erstellen auf der Lehrer anonym ihre Schüler bewerten können!

Anonym hat gesagt…

Das Urteil ist eine Einzelfallentscheidung im Hinblick auf besondere Umstände und wird selbst als solches keinen Bestand haben:
Vor der Amtsausübung in Gerichten, OP-Säälen und Schulen hat der Staat aus guten Gründen die Staatsexamen gesetzt. Alle dortigen Entscheidungen müssen rechstfest sein und können im Zweifel gerichtlich angegangen werden. Gegen Noten gibt es so zum Beispiel das Recht der Beschwerde.
Für alle Vorgänge gilt die Verschwiegenheitspflicht, also das Gegenteil der Öffentlichkeit bei Spickmich.
Dennoch ist Spickmich sicher eine niedliche Seite, die sicher bald für 2 mrd € augekauft wird...

Anonym hat gesagt…

Ich habe einmal für ein Dutzend Schulen die Anzahl der sich beteiligenden Schüler mit der jeweiligen Schülerzahl verglichen. Deutlich weniger als 5% der Schüler werten hier. Es ist schon sehr gewagt aufgrund einer so dünnen Datenbasis Urteile über Lehrer und Schulen zu treffen. Von wegen statistisch fundiert. "6! Setzten!"

DIPLOM-INGENIEUR (univ) hat gesagt…

Ich habe viele Jahre lang Kurse zur Weiterbildung von Ingenieuren erstellt und gehalten (Umfang: Wochenkurs 42 Std, vergleichbar einem Unterrichtsfach mit 1 Std/Woche)

Es war und ist in Forschung und Industrie selbstverständlich, dass Teilnehmer (d.h. KUNDEN!!) Dienstleistung und Kursleiter am Ende beurteilen. Nur so kann Qualität dauerhaft gesichert und weiter verbessert werden!

Ich frage mich, weshalb Lehrer betroffen, teils beleidigt reagieren, wo sie doch auch bei ungünstiger Beurteilung weder um ihren Job, noch mit beamtenrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen?

Vergleiche ich die durchschnittlichen Schulnoten meiner Kinder mit denen, die den Lehrern hier vergeben werden, so kann ich nicht erkennen, dass hier versucht wird Stimmung zu machen. Auch wenn die Noten hier auf dem Portal subjektiv vergeben werden - sie geben die *persönliche* Einschätzung derjenigen wieder, die sich beteiligen.

Immerhin kann ich aus guten und beleidigten Reaktionen erschließen, dass das Portal Lehrern als Feedback dient, und damit hat schon mal ein wichtiger Prozess eingesetzt.

Anonym hat gesagt…

find ich gut... endlich al leute die ihre rechte nutzen wie sie sei nutzen dürfen... hab mich auch schon angemeldet!!! naja bis dann mfg ---

Anonym hat gesagt…

Von der anonymen "Mutter" würde ich gerne wissen, was der Beamtenstatus der Lehrer damit zu tun hat, dass sie "wieder Richtig und Gerecht Unterrichtsthemen den Kindern vermitteln können"? Ist ein Lehrer gerechter, wenn er nicht verbeamtet ist?

Zweitens wüsste ich sehr gerne, welche Kolleginnen oder Kollegen von welcher Schule es tatsächlich schaffen, "nur Ausflüge und Klassenfahrten" zu machen? Wenn die Dame sich erkundigt hätte, wüsste sie genau, dass die Anzahl der Ausflüge und Klassenfahrten pro Klasse begrenzt ist.

Sicherlich wird sich die anonyme Mutter freuen, zu erfahren, dass Lehrer sich - im Gegensatz zu fast allen anderen Arbeitnehmern - nur noch in ihrer unterrichtsfreien Zeit fortbilden dürfen - wegen Fortbildungen darf laut Schulgesetz kein Unterricht ausfallen. Aber das macht man doch gern, sich in der Freizeit fortbilden, denn Lehrer haben so unendlich viel Freizeit!

Der brillanteste Einfall der anonymen Mutter ist allerdings der Vorschlag, die Lehrer nach den Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu bezahlen. Dann brauchen die Lehrer die Tests und Arbeiten nur noch so einfach zu machen, dass jeder normal begabte Schüler mindestens eine Zwei schreibt, und dann würden die Lehrer so richtig reich - noch viel, viel reicher, als sie es ohnehin schon sind!

Sicherlich hat die Mutter Recht, wenn sie sich fragt, was die Zukunft für die Kinder und Jugendlichen bringen soll. Darüber kann und sollte man wirklich ernsthaft diskutieren.

Fest steht aber auch, dass die Zukunft definitiv nichts Positives bringen kann, wenn die Eltern ihren Kindern solche Übertreibungen und völlig an der Wirklichkeit vorbeisausende Pauschalurteile beibringen, wie es die anonyme Mutter macht.

Liebe Mutter, bitte beschäftigen Sie sich doch erst etwas ausführlicher mit dem Lehrerberuf, bevor Sie sich auf solche Pauschalisierungen hinablassen.

Ginny hat gesagt…

Ich finde es cool das wir schüler unsere lehrer benoten dürfen
haha jetzt wisst ihr endlich wie wir über sie denken

Anonym hat gesagt…

Ich bin heute das erste Mal auf Eurer Seite und bin begeistert. Jeder Mensch sollte akzeptieren können, wie er beim Gegenüber ankommt, schließlich ist er ja der 'Verursacher',und mehr wird hier auch nicht Ausdruck gegeben.

Eine gelungene Beurteilung von Unten nach Oben also. Kann ich mir übrigens auch für andere Bereiche vorstellen (Chefs und Vorgesetzte die geradezu danach schreien, bewertet zu werden). Ich komme aus dem Bereich Bundeswehr und würde mir dort so etwas wünschen !!!

mkg
O

Robert hat gesagt…

Ich schäme mich für all´ meine Mitschüler, die sich dort anmelden!
Das ist der größte Müll, den es gibt!
Ich selber sehe doch, wie schwer es Lehrer heute schon haben (und ich bin noch an einem privaten gemütlichen Gymnasium)...aber selbst hier herrscht schon eine schlimme Atmosphäre. Und wenn dann noch Menschen öffentlich angeprangert werden, ist das wirklich die Krönung...

und nochmal zum schluss an alle meine Mitschüler, die sich auf der Seite anmelden: Es ist einfach nur assozial!

übrigens der beste Betrag hier:

Was haltet ihr davon: Lehrer drehen den Spieß um und stellen auf einer eigenen Seite ihre Bewertung von Schülern ins Netz - z.B. nach den Kriterien "wohlerzogen",
"höflich", "leistungsbereit", "Anwesenheitsmoral" etc. - So eine Info, öffentlich für jedermann abzurufen, wäre doch hochinteressant - u.a. für künftige Arbeitgeber. Aber auch Lehrer, die später einmal den Schüler bekommen, könnten davon profitieren - sie wissen gleich, in welche Schublade sie einen stecken müssen. Natürlich dürfte die Lehrer genauso anonym beliebn wie die Schüler hier in Spickmich.

Manfred

Anonym hat gesagt…

Unabhängig davon, was man von dem Prinzip hält:

Die Kontrolle der Inhalte und damit die Verlässlichkeit der Aussagen sind praktisch nicht vorhanden.
Ich weiß, wovon ich rede - jeder kann aber ausprobieren, "was geht" : Nicht existierende Lehrer/Klassen/Schulen "installieren", tatsächlich vorhandene Lehrer aus einem Kollegium "herauskicken"...

Dass eine Kontrolle kaum möglich ist, jedenfalls nicht nebenher, von einer Truppe (vielleicht zu recht) schul-frustrierter Jung-Studenten (mein Tip : BWL?!),will ich gar nicht abstreiten.
Aber die Tatsache an sich sollte den Befürwortern zu denken geben, nicht nur weil dadurch die Gegner (u.U. gerichtsverwertbare) Munition erhalten.

Auf jedenfall kann man das ganze Unternehmen vor diesem Hintergrund nicht als seriös bezeichnen.
War wohl bloß mal wieder nur so 'ne Idee...

Nun bin ich gespannt ob auch dieser Beitrag, wie mein voriger gleichen Inhalts, der Zensur zum Opfer fällt.
Ist ja auch gemein, so 'ne anonyme Bewertung .... ;)

rusma

Anonym hat gesagt…

Zum Vorredner: Echt, dein voheriger Beitrag ist zensiert worden? Ich dachte, dass SPICKMICH gerade gegen Zensur kämpft. Und wie ist es mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung???
Mhm, dies ist wohl ein Widerpruch in sich.

Irgendwann (in ca. 5 Jahren) sind ja die Betreiber dieser Seite auch auf dem Arbeitsmarkt zu finden, wenn sie sich nicht schon mit Publicity reicht genug gestoßen haben.
Was steht dann in der Bewerbung / CV (nehmen wir an bei BWL-Abschluss):

Berufserfahrung: Betreiben eines Internetportals, Arbeit als Onlineredakteur (Referenz selbst ausgestellt)

Hobbies: Internetseiten erstellen (Referenz: www.spickmich.de), Prozesse gewinnen

Persönliche Stärken:
Ausdauer, Ehrgeiz (Über die Sommerferien am Spickmich-Chat arbeiten, während die Lehrer auf der faulen Matte liegen), Teamfähigkeit (ich arbeite mit meinen drei anderen Kollegen immer zusammen), Motivationsfäigkeit (ich lobe meine Kollegen, wenn sie etwas neues für die Seite erstellt haben),
Kritikfähigkeit (es macht mir gar nichts aus, wenn ich angeklagt werde)

Schwächen:
Keine Nennenswerten, vielleicht Rechtschreibung

Referenzen:
BILD
Spiegel-Online
Rheinische Post
Landgericht
www.spickmich.de

Ach, eigentlich sind die Jungs doch zu beneiden. So jung und so berühmt. Man muss nur eine Idee abkupfern und diese geschickt vermarkten. Das hat ja auch Bill Gates so reich und berühmt gemacht.
Alles Gute weiterhin.

Sonar hat gesagt…

Anonym said...
Spickmich ist und bleibt nicht nur eine widerliche Denunziationsseite auf der mit ekelhaften Kriterien Lehrer "benotet" werden....


Hallo - Gruss aus den USA und Glueckwunsch. So etwas gibt es hier (meines wissens) noch nicht.

Obiger Auszug sollte ein Beispiel sein wie man es nicht machen sollte.

Tatsaechlich habt ihr von Spickmich - Pandoras Box geoeffnet. Jeder Webseiten Moderator weiss das einige sich nie an Regeln halten und IHR habt gar keine im Forum - das ist schlecht und wird euch auf Dauer den Erfolg versagen.
Sachliche Auseinandersetzung mit dem oder einfach nur - Lehrer hier im Forum ohne von beiden seiten unterhalb der Linie zuzuschlagen ( schreibt man das noch so in D?) hat Bestand - auch eine ehrliche Kritik hat bestand. Wenn es um die Beurteilung eines Klassen - Lehrers-in geht:
Warum geht ihr nicht her und vefasst Kriterien wie - nur Beispiel:

Hat sich auf Unterricht vorbereitet OFT - SELTEN - IMMER
Ist sovereign im umgang mit Lehrstoff. JA - NEIN
Ist sovereign im Umgang mit Schuelern. JA - NEIN
Letzte Stunde des Unterichts im Fach xyz war: SCLECHT - KLASSE weil: Der/Die Lehrer(in) hat es SCHECHT - GUT - vermittelt.

10 Kriterien die passen mit multiple choice und der lehrer / Ja ich weiss die lehrerin - wird am netz haengen und euch respektieren. ( Und nur so kann es funktionieren)

Ausehen oder anderes gehoert nicht ins netz - da muss man drueber stehen...

Eure seite professional gemacht und nicht als Abrechnung gesehen - wird euch mehr einbringen.
Machts gut.

Ben - USA - Sonar... .>

Anonym hat gesagt…

Ja Lehrer sind die Armen unserer Nation!
Also ganz ehrlich ich bin jetzt 40 Jahre alt und wundere mich doch immer wieder über Menschen, die sich eigentlich Pädagogen nennen.
Wenn ich die Möglichkeit hätte, über Lehrer zu urteilen dann würde das für die Lehrerin meiner Nichte nicht besonders gut ausgehen. Ich würde sagen sie verdient einen 5 für Ihr Verhalten gegenüber Kindern und eine 6 für ihre Inkompetenz doch leider haben hier nur Jugendliche eine Möglichkeit zu bewerten das ist schade es wäre vielleicht auch besser wenn Eltern bzw. Erziehungsberechtigte ihre Meinung sagen könnten ohne das Lehrer ihre macht gegenüber den Kindern nach Kritik ausüben könnten.
Für mich persönlich finde ich Kinder sollen Ihre Lehrer Beurteilen und das auch anonym den ansonsten sind sie vor Lehrer Repressalien nicht geschützt. Den die macht in den Schulen haben die Lehrer mit Ihren manchmal unmöglichen Einstellungen.
Was ich aber noch bemerken möchte ich habe auch Lehrer kennen gelernt die Ware Pädagogen sind doch leider gibt es davon zu wenige.
A. Pizzi